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Stichwahl in Unterfranken: Das sind die Ergebnisse | BR24

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Bei den Kommunalwahlen 2020 kommt es in einigen Orten und Kreisen in Unterfranken zu Stichwahlen.

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Stichwahl in Unterfranken: Das sind die Ergebnisse

Stichwahl bei den Kommunalwahlen in Unterfranken: Inzwischen sind alle Ergebnisse ausgezählt. Das Rathaus in Aschaffenburg bleibt nach 50 Jahren in den Händen SPD. Jürgen Herzing hat sich mit 66,62 Prozent gegen Jessica Euler (CSU) durchgesetzt.

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Kommunalwahl in Bayern: Die wichtigsten Ergebnisse der Stichwahlen finden Sie hier.

Stichwahl-Ticker: Aktuelle Ergebnisse aus ganz Bayern finden Sie hier.

+++ Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert. +++

12.30 Uhr: Aschaffenburg bleibt in SPD-Händen: Herzing wird neuer Oberbürgermeister

Mit einem deutlichen Ergebnis hat Jürgen Herzing von der SPD die Oberbürgermeister-Stichwahl in Aschaffenburg für sich entschieden. Das Rathaus bleibt damit weiterhin in SPD-Hand. In der Stichwahl kommt Jürgen Herzing nach Angaben der Stadt Aschaffenburg auf insgesamt 66,61 Prozent der Stimmen. Seine Gegenkandidatin Jessica Euler von der CSU holte 33,39 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,54 Prozent. Wegen des Coronavirus hat die Stadt Aschaffenburg die Auszählung der Briefwahlunterlagen erst am Montag (30.03.2020) durchgeführt.

Herzing ist als Favorit in die Stichwahl gegangen. Im ersten Wahlgang am 15. März hatte er 47,88 Prozent geholt. Euler kam auf 29,56 Prozent. Herzing beerbt damit Oberbürgermeister Klaus Herzog (SPD). Er ist bereits seit 2000 im Rathaus. Eigentlich hätte seine Amtszeit schon 2018 enden sollen. Um die Oberbürgermeister- und Stadtratswahlen in Aschaffenburg wieder auf einen bayernweit einheitlichen Kommunalwahltermin zu legen, durfte Herzog allerdings zwei Jahre länger im Amt bleiben. Nun trat er aus Altersgründen nicht mehr an.

Aschaffenburg hat bereits seit 50 Jahren ein sozialdemokratisch geführtes Rathaus. Herzogs Vorgänger Willi Reiland war insgesamt 30 Jahre im Amt: von 1970 bis 2000.

11.50 Uhr: Herzing von der SPD liegt bei der OB-Stichwahl in Aschaffenburg deutlich vorne

Die Auszählung in Aschaffenburg läuft immer noch. 14 von 16 Stimmbezirken sind ausgezählt und Jürgen Herzing von der SPD liegt mit 66,64 Prozent deutlich vorne. Laut der aktuellen Schnellmeldung der Stadt Aschaffenburg hat die CSU-Kandidatin Jessica Euler bislang nur 33,36 Prozent der Wählerstimmen bekommen.

11.40 Uhr: Bad Brückenau stellt Strafanzeige wegen verschwundener Briefwahlunterlagen

Sowohl in Kitzingen als auch in Bad Brückenau haben zahlreiche Bürger im Vorfeld der Stichwahl vergeblich auf ihre Briefwahlunterlagen gewartet. Sie wurden ihnen nicht per Post zugestellt. Rund 100 Wahlberechtigte haben sich in Kitzingen am Samstag noch im Rathaus Ersatz geholt und von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, in Bad Brückenau waren es rund 50.

Dort hat die Stadt inzwischen Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Bad Brückenaus Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks (CSU) habe dies noch am Wochenende veranlasst, sagte Geschäftsleiter Michael Worschech dem Bayerischen Rundfunk. Die Unterlagen, so nimmt man im Rathaus an, müssen wohl auf dem Weg zwischen Briefzentrum Würzburg und Bad Brückenau abhanden gekommen sein. Man habe sie zuvor fristgerecht und frankiert zur Post gegeben.

Die Stichwahl selbst ging dann trotz Post-Panne reibungslos über die Bühne. Ausgezählt wurde in der Georgi-Kurhalle. Neuer Bürgermeister von Bad Brückenau und Nachfolger von Brigitte Meyerdierks wird CSU-Mann Jochen Vogel. Er erhielt in der Stichwahl gut 57 Prozent der abgegebenen Stimmen und setzte sich gegen Dirk Stumpe von Parteilosen Wählergruppe (PWG) durch. Seit 18 Jahren war Jochen Vogel bisher Bürgermeister der Nachbargemeinde Motten.

Kitzingens neuer Oberbürgermeister heißt Stefan Güntner und kommt ebenfalls von der CSU. Er gewann die Stichwahl mit knapp 59 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen Manfred Paul von der SPD und wird Nachfolger von OB Siegfried Müller von der Unabhängigen sozialen Wählergruppe Kitzingen (UsW).

11.20 Uhr: OB-Wahl Aschaffenburg: Zeichen stehen auf rot

Jürgen Herzing von der SPD hat bei der OB-Stichwahl in Aschaffenburg nach wie vor die Nase vorne. Sieben von 16 Stimmbezirken sind ausgezählt und der 59-Jährige liegt aktuell bei 66.04 Prozent. Jessica Euler von der CSU liegt bei 33,96 Prozent. In Aschaffenburg sind knapp 54.000 Menschen wahlberechtigt.

10.30 Uhr: Herzing von der SPD liegt in Aschaffenburg vorne

In Aschaffenburg sind bislang nur drei der 16 Wahlbezirke ausgezählt. Aktuell liegt Jürgen Herzing von der SPD mit 66,97 Prozent vor seiner Konkurrentin Jessica Euler von der CSU. Sie liegt im Moment bei 33,03 Prozent der Stimmen. Das geht aus den ersten Schnellmeldungen der Stadt Aschaffenburg hervor.

07.20 Uhr: OB-Stichwahl in Aschaffenburg: Auszählung beginnt um 8.00 Uhr

Die Stichwahl zum Oberbürgermeister in Aschaffenburg wird ab 08.00 Uhr ausgezählt. Mit dem Ergebnis ist erst in den frühen Nachmittagsstunden zu rechnen, teilte die Stadt mit. Dort kam es gestern zur Stichwahl zwischen Jürgen Herzing (SPD) und Jessica Euler (CSU). Im ersten Wahlgang holte Herzing 47,9 Prozent der Stimmen, Euler nur 29,6 Prozent. Seit dem Jahr 2000 ist Klaus Herzog (SPD) Oberbürgermeister von Aschaffenburg. Aus Altersgründen darf er heuer nicht mehr antreten. Eigentlich hätte seine Amtszeit 2018 geendet, doch sie wurde um zwei Jahre verlängert, um Oberbürgermeister- und Stadtratswahlen in Aschaffenburg wieder auf einen gemeinsamen und bayernweit einheitlichen Kommunalwahltermin zu legen. Die Stadt Aschaffenburg ist seit 50 Jahren in den Händen der SPD.

© BR/Katrin Küx

Jessica Euler (CSU) und Jürgen Herzing (SPD) am Wahlabend des 15. März im Aschaffenburger Rathaus.

05.40 Uhr: Gernot Winter ist neuer Bürgermeister in Großheubach

Gernot Winter (CSU) wurde mit 54,47 Prozent zum Bürgermeister von Großheubach im Landkreis Miltenberg gewählt. Ulrike Öttinger von der Wählergemeinschaft „Heimat mit Zukunft“ kam auf 45,53 Prozent der Stimmen. Schon kurz nachdem das Ergebnis im ersten Wahlgang fest stand, sprach sich Jürgen Knapp (Freie Wähler) der Verlierer im ersten Wahlgang, für Winter aus. Es sei seine persönliche Empfehlung, nicht die seiner Fraktion. Auf die Frage, ob es mit Gernot Winter oder der CSU im Vorfeld der Wahl Absprachen gegeben habe, antwortet Knapp mit einem klaren „Nein“. Ob er das Amt des zweiten Bürgermeisters bekomme, wisse er nicht.

23.13 Uhr: Die Entscheidungen des Stichwahlabends in Unterfranken

Damit verabschieden wir uns aus dem BR-Studio Mainfranken und wünschen eine gute Nacht. Bleiben Sie gesund!

Die wichtigsten Entscheidungen des Abends finden Sie hier:

23.07 Uhr: Noch keine Ergebnisse aus Großheubach

Ein Ergebnis aus Großheubach im Landkreis Miltenberg steht leider immer noch aus. Nähere Informationen darüber, warum sich die Auszählung offensichtlich verzögert, liegen uns leider nicht vor.

23.05 Uhr: Stichwahl-Entscheidungen im Landkreis Würzburg

Knapp zwei Drittel der Stimmen bekam Berndhard Weidner (CSU). Er wird mit 66,27 Prozent neuer Bürgermeister von Rimpar. In Kürnach ging es um die Nachfolge von Thomas Eberth, der zum neuen Landrat von Würzburg gewählt wurde: René Wohlfart von der SPD wird der neue Bürgermeister von Kürnach, er bekam 57,51 Prozent der Stimmen. In Waldbüttelbrunn bleibt Klaus Schmidt (SPD/ Unabhängige Bürger) im Amt und hat bei der Stichwahl 58,35 Prozent der Stimmen erhalten. In Zell am Main wurde Joachim Kipke (Zeller Mitte/ FW) mit 55,57 Prozent der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.

23.00 Uhr: Rieneck und Triefenstein im Landkreis Main-Spessart haben neue Bürgermeister

In der kleinen Stadt Rieneck im Landkreis Main-Spessart war klar: Der nächste Bürgermeister heißt Nickel. Die Frage war nur: Welcher? Neuer Bürgermeister dort ist der 40-jährige Sven Nickel von den Freien Wählern. Er holte 63,2 Prozent der Stimmen und setzte sich gegen Hubert Nickel (Allianz für Rieneck) durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 81,2 Prozent.

Im Markt Triefenstein waren zwei Frauen bei der Bürgermeister-Wahl gegeneinander angetreten. Durchgesetzt hat sich die Favoritin: die parteilose 47-jährige Kerstin Deckenbrock, die bisher nicht kommunalpolitisch tätig war. Sie holte 65,3 Prozent der Stimmen und gewann gegen Karin Öhm von den Freien Bürgern.

22.44 Uhr: Weitere Ergebnisse vom Untermain

In Heigenbrücken im Landkreis Aschaffenburg setzt sich Jochen Drechsler (Aktiver Verein Heigenbrücken/Jakobsthal) mit 51,5 Prozent gegen seinen Konkurrenten Jochen Ankerbrand (CSU) durch. Neuer Bürgermeister in Stockstadt ist Rafael Herbrik. Der SPD-Kandidat holte in der Stichwahl 61 Prozent der Wählerstimmen – seine Gegenkandidatin Jutta Herzog (FWG) erreichte 38,8 Prozent.

In Kleinheubach im Landkeis Miltenberg wird künftig Thomas Münig (SPD) die Geschicke im Rathaus leiten. Der 49-jährige Elektroingenieur holte 54,4 Prozent der Stimmen und stürzte den amtierenden Rathaus-Chef Stefan Danninger (FW) vom Thron. In Obernburg (Lkr. Miltenberg) bleibt Bürgermeister Dietmar Flieger im Amt. Im zweiten Wahlgang holte der CSU-Politiker 57,1 Prozent der Stimmen und setzte sich gegen Polit-Neuling Markus Hartmann von den Freien Wählern durch.

Mit 56,8 Prozent der Stimmen gewann Robin Hasler von der SPD in Weilbach mit 56,8 Prozent gegen CSU-Mann Martin Eilbacher. Er holte 43,2 Prozent.

22.40 Uhr: So haben die Landkreise Schweinfurt und Haßberge gewählt

In Üchtelhausen im Landkreis Schweinfurt war die Bürgermeister-Stichwahl denkbar knapp. Johannes Grebner (BaG / SPD) setzte sich mit 50,28 Prozent der Stimmen gegen seinen Konkurrenten Thomas Pfister (WGHOT) durch. 80,28 Prozent der Wahlberechtigten haben ihre Stimme abgegeben.

Auch im Landkreis Haßberge kam es zu einigen Stichwahlen. In Ebelsbach setzte sich Martin Horn von der SPD durch und holte 55,14 Prozent der Stimmen. Auch in Rentweinsdorf wird ein SPD-Bürgermeister die nächsten sechs Jahre an der Spitze stehen: Stefan Kropp wurde mit 58,02 Prozent der Stimmen gewählt. Die Wahlbeteiligung in Rentweinsdorf lag bei 82,94 Prozent. Kontinuität gibt es in Stettfeld. Alfons Hartlieb (CSU) wurde hier mit 52,55 Prozent wiedergewählt. Pfarrweisach hat ebenfalls einen CSU-Bürgermeister: Markus Oppelt ist neu im Amt und bekam 51,93 Prozent der Stimmen. Hier lag die Wahlbeteiligung sogar bei 88,37 Prozent.

22.30 Uhr: Ergebnis in Aschaffenburg erst am Montag

Sollten Sie noch auf ein Ergebnis aus Aschaffenburg warten, müssen wir Sie bis morgen vertrösten. Mit Blick auf das Coronavirus hat die Stadt Aschaffenburg beschlossen, die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters erst am Montag auszuzählen. In Aschaffenburg konnten die Bürgerinnen und Bürger zwischen Jessica Euler (CSU) und Jürgen Herzing (SPD) wählen. Dass die Stichwahl als komplette Briefwahl stattfinden musste, stellte die Kommune vor große Herausforderungen.

22.10 Uhr: Die Stichwahl im Landkreis Bad Kissingen

Im Landkreis Bad Kissingen liegen uns inzwischen auch alle Ergebnisse vor. In Bad Brückenau gewinnt Jochen Vogel von der CSU. In Elfershausen siegt Johannes Krumm (SPD/FWG), in Ramsthal Rainer Morper (Aktiver Bürgerblock / IG). In Fuchsstadt bei Hammelburg gewinnt René Gerner ("Zukunft aktiv gestalten").

21.55 Uhr: Weitere Ergebnisse aus dem Landkreis Kitzingen

Hier noch einige weitere Ergebnisse aus dem Landkreis Kitzingen. In Dettelbach siegt Matthias Bielek (Freie Wähler). In Marktbreit hat sich Harald Kopp von der SPD durchgesetzt. In Castell gewinnt Christian Hähnlein von der Wählergruppe Wüstenfelden.

21.51 Uhr: Sabine Sitter ist Landrätin im Landkreis Main-Spessart

Als erste Landrätin wird Sabine Sitter von der CSU ins Landratsamt in Karlstadt einziehen. Die 44 Jahre alte Gräfendorferin war bereits stellvertretende Landrätin und tritt nun in die Fußstapfen von Landrat Thomas Schiebel (Freie Wähler). Sitter hat in der Stichwahl mit 60,30 Prozent gegen Christoph Vogel von den Freien Wählern gewonnen. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,85 Prozent.

Im ersten Wahlgang am 15. März hatte Sabine Sitter 44,6 Prozent der Stimmen geholt - und damit bereits einen deutlichen Vorsprung vor dem Karbacher Christoph Vogel. Der Freie Wähler-Kandidat holte als Quereinsteiger im ersten Wahlgang 22,1 Prozent.

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Mit Sabine Sitter (CSU) hat der Landkreis Main-Spessart erstmals eine Landrätin. In der Stichwahl setzte sie sich mit 60,3 Prozent der Stimmen gegen Christoph Vogel (FW) durch. Er holte nur 39,7 Prozent der Stimmen.

21.40 Uhr: Landratsamt Würzburg bleib in CSU-Hand

Thomas Eberth (CSU) wird Nachfolger von Würzburgs Landrat Eberhard Nuß. Eberth siegte mit 64,29 Prozent. Seine Gegenkandidatin Karen Heußner holte in der Stichwahl 35,71 Prozent. Der bisherige Landrat Eberhard Nuß ist aus Altersgründen nicht mehr angetreten.

21.05 Uhr: Sieben Stimmen machen den Unterschied in Glattbach

Wie eng es in einigen Gemeinden zugeht, das zeigt das Ergebnis aus Glattbach im Landkreis Aschaffenburg. Dort hat der parteilose Kurt Baier gewonnen: mit gerade einmal sieben Stimmen Differenz. Baier holte 1.042 Stimmen, umgerechnet 50,17 Prozent. Die CSU hatte Baier ins Rennen geschickt. Sein Gegenkandidat Carsten Schumacher von der Liste "Glattbach!" kam auf 1.035 Stimmen, das sind 49,83 Prozent. Von 2.687 Wahlberechtigten haben 78,27 Prozent abgestimmt. Es gab 26 ungültige Stimmen.

20.56 Uhr: Amtsinhaber Peter Juks in Ochsenfurt wiedergewählt

Peter Juks (UWG) darf weitere sechs Jahre Bürgermeister in Ochsenfurt bleiben. In der Stichwahl setzte sich Juks mit 56,38 Prozent gegen Rosa Behon (CSU) durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 65,61 Prozent.

In der größten Stadt des Landkreises Würzburg standen dem Amtsinhaber am 15. März seine beiden Stellvertreter als Kontrahenten gegenüber. Joachim Eck (SPD) bekam nur 16,8 Prozent der Stimmen. Es kam zur Stichwahl zwischen Peter Juks (47,8 Prozent) und Rosa Behon (35,3 Prozent).

Peter Juks ist seit 2014 im Amt. Auch da gab es eine Stichwahl, die Juks mit 64,0 Prozent für sich entscheiden konnte. Damals gewann Juks gegen Rainer Friedrich (CSU).

© Peter Juks, Foto von Fotodesign AHA

Amtsinhaber Peter Juks (UWG) in Ochsenfurt wiedergewählt

20.42 Uhr: Heiko Bäuerlein gewinnt enges Rennen in Volkach

Im Weinort Volkach im Landkreis Kitzingen war es ein besonders enges Rennen. Letztlich hat Heiko Bäuerlein von der CSU gegen Udo Gebert (FWG) gewonnen. Bäuerlein holte sich 50,66 Prozent, das sind 2.820 Stimmen. Gebert kommt auf 2.746. Die Wahlbeteiligung lag bei 77,7 Prozent.

20.20 Uhr: Michael Hombach schnappt sich Rathaussessel in Karlstadt

Michael Hombach (CSU) hat in der Stichwahl 58,73 Prozent der Stimmen geholt, sein Konkurrent Stefan Rümmer (SPD) nur 41,27. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,71 Prozent. In der Kreisstadt des Landkreises Main-Spessart ist Amtsinhaber Paul Kruck von den Freien Wählern nach zwölf Jahren nicht mehr angetreten. Gleich fünf Kandidaten wollten ihn beerben. Nach 47 Jahren hat die CSU in Karlstadt nun erstmals wieder einen Bürgermeister. Stefan Rümmer von der SPD gratulierte Hombach sofort und sagte: "In der Corona-Krise können wir Michael jetzt nicht alleine lassen – und auch Noch-Bürgermeister Kruck nicht." In Karlstadt hätte Parteipolitik noch nie eine große Rolle gespielt.

CSU-Fraktionsvorsitzender Michael Hombach aus dem Stadtteil Mühlbach hatte bei der Wahl am 15. März 37,3 Prozent der Stimmen erzielt, Rümmer 21,7 Prozent. Hombach ist schon viele Jahre im Stadtrat und hat im Vorfeld einen intensiven Wahlkampf betrieben. Er ist dreifacher Familienvater und Leiter der Burg Rothenfels.

20.02 Uhr: Bernd Kahlert siegt in Miltenberg

Auch aus der Kreisstadt Miltenberg gibt es jetzt ein Ergebnis. Bernd Kahlert von der CSU gewinnt gegen den parteilosen Cornelius Faust. Er war als Kandidat der Liberalen Miltenberger angetreten. Kahlert holte bei der Stichwahl 59,04 Prozent, Faust kommt auf 40,96 Prozent.

Bernd Kahlert von der CSU erreichte als Außenstehender aus dem Raum Augsburg im ersten Wahlgang am 15. März auf Anhieb bereits 35,5 Prozent der Stimmen. Der Lokalmatador und Braumeister Cornelius Faust kam auf 32,3 Prozent. Er hatte noch gehofft, dass sich die Wähler bei der Stichwahl für einen Einheimischen entscheiden. Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl lag bei 65,29 Prozent.

19.55 Uhr: Sandra Rußmann ist Bürgermeisterin in Goldbach

In Goldbach im Landkreis Aschaffenburg hat Sandra Rußmann (FWG) das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen um das Bürgermeisteramt für sich entschieden. Mit 52,9 Prozent gewinnt sie gegen Oliver Binz. Der CSU-Kandidat kommt auf 47,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl lag bei 64,65 Prozent.

In Goldbach ist der 60 Jahre alte Bürgermeister Thomas Krimm (FWG) nach 18 Jahren im Amt nicht mehr angetreten. Seine Nachfolgerin Sandra Rußmann holte im ersten Wahlgang am 15. März 36,4 Prozent der Stimmen. Oliver Binz lag mit 33,7 Prozent knapp dahinter. Rußmann sitzt seit 18 Jahren im Gemeinderat, seit 2014 ist sie Fraktionsvorsitzende. Die 48-Jährige ist Berufsschullehrerin.

© FWG Goldbach, Sandra Rußmann, Fotografin Monika Lang

Sandra Rußmann (FWG) ist Bürgermeisterin in Goldbach

19.35 Uhr: Stefan Güntner gewinnt in Kitzingen

Nach den Wahlen am 15. März ist Stefan Güntner (CSU) als Favorit in die Stichwahl in Kitzingen gegangen. Jetzt steht fest: Er hat sich gegen Manfred Paul von der SPD durchgesetzt. Güntner holte 58,81 Prozent der Stimmen. Er beerbt damit den bisherigen Oberbürgermeister Siegfried Müller (UsW) im Kitzinger Rathaus. Müller war nach zwei Amtszeiten nicht mehr angetreten.

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Kitzingen hat einen neuen Oberbürgermeister. Stefan Güntner von der CSU hat sich in der Stichwahl gegen SPD-Kandidat Manfred Paul durchgesetzt. Güntner beerbt damit den bisherigen Oberbürgermeister Siegfried Müller (USW).

19.00 Uhr: Live-Ticker zur Stichwahl in Unterfranken

Wir begrüßen Sie zu unserem heutigen Liveticker aus dem BR-Studio Mainfranken. Bei den Kommunalwahlen 2020 in Bayern sind in einigen unterfränkischen Orten und Landkreisen Stichwahlen notwendig. Es wird nochmal spannend.

Wo gibt es Stichwahlen? Eine Übersicht über die wichtigsten Hotspots in Unterfranken finden Sie hier.

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