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Stichwahl in Nördlingen: die OB-Kandidaten im BR24-Interview | BR24

© Höhn: Peter Herzig / Steffen Höhn; Wittner: Irina Wagner / PWG Nördlingen; Grafik: BR

Im ersten Durchgang hat David Wittner rund fünf Prozentpunkte mehr als Steffen Höhn bekommen. Die Entscheidung fällt nun in der Stichwahl.

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Stichwahl in Nördlingen: die OB-Kandidaten im BR24-Interview

Lange hat Hermann Faul die Geschicke in Nördlingen bestimmt. Da der 70-Jährige die Altersgrenze überschritten hat, trat er nicht mehr zur OB-Wahl an. Wer ihm nachfolgt, entscheidet sich am Sonntag. Wir haben mit den beiden Kandidaten gesprochen.

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In der Stichwahl am Sonntag treten David Wittner von der Parteifreien Wählergemeinschaft und der CSU-Politiker Steffen Höhn gegeneinander an. In der ersten Runde lag Wittner mit 36,2 Prozent vorn. Höhn bekam 31 Prozent.

Da die Entscheidung im Rennen um die Nördlinger Rathausspitze mitten in die Coronakrise fällt, ist an einen herkömmlichen Wahlkampf mit Veranstaltungen und persönlichen Begegnungen nicht zu denken. Wir geben Ihnen dennoch die Möglichkeit, die beiden Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters und ihre Konzepte näher kennenzulernen. Im BR-24-Interview stehen Wittner und Höhn Rede und Antwort.

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Vor der Entscheidung am Sonntag wollten wir von den Nördlinger OB-Kandidaten wissen, was sie im Fall eines Wahlsiegs als erstes anpacken würden.

OB-Kandidat Wittner ist 37 Jahre alt, hat drei Kinder und leitet bisher die Nördlinger Touristinfo. Auch Konkurrent Höhn hat drei Kinder. Der 41-Jährige arbeitet für die CSU in Nordschwaben.

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Vor der Stichwahl haben wir die Nördlinger OB-Kandidaten gefragt, was sie im Kampf gegen die Erderwärmung und in Sachen Wohnungsbau tun wollen.

Wer seinen Stimmzettel für die Stichwahl zum Oberbürgermeister in Nördlingen noch nicht in die Post gegeben hat, muss sich keine Sorgen machen: Zwei städtische Mitarbeiter steuern mit ihren Autos am Sonntag im Halbstundentakt bis zum frühen Nachmittag verschiedene Stationen in der Stadt an und holen Briefwahlunterlagen ab: darunter etwa die Mittelschule und das Feuerwehrgerätehaus sowie alle Ortsteile.

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Vor der Entscheidung am Sonntag haben wir die Nördlinger OB-Kandidaten gefragt, wie sie nach der Coronakrise die lokale Wirtschaft stabilisieren wollen.

Zu welchen Uhrzeiten und wo genau die Mitarbeiter des Abholservice am Stichwahltag zu finden sind, steht in den Briefwahlunterlagen. Der Abholservice solle allen Bürgern, auch denen, die nicht mobil seien, die Abgabe des Stimmzettels erleichtern, heißt es in den Unterlagen.

Zur Sicherheit sind auch die Nummernschilder, Farbe und Typ der Abhol-Autos aufgeführt, um zweifelsfrei erkennen zu können, wer die offiziellen Briefwahl-Abholer sind. Wie bei jeder Wahl können die Wahlunterlagen auch am Sonntag noch in drei städtischen Briefkästen am Rathaus, dem Tanzhaus und dem Schneidt'schen Haus eingeworfen werden.

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Schließlich wollten wir von den beiden Nördlinger OB-Kandidaten wissen, wie sie das Interesse der Menschen am politischen Geschehen in ihrer Stadt steigern möchten.