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Stühle stehen in einem leeren Klassenzimmer an einem Regensburger Gymnasium.

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    Was diese Woche in Schulen und Kitas gilt

    40 bayerische Landkreise und kreisfreie Städte verzeichneten am Freitag einen Sieben-Tage-Inzidenzwert über 100. Das hat Folgen für Schulen und Kitas. Laut Verordnung gilt der Freitag als Stichtag, der die Corona-Regeln der folgenden Woche bestimmt.

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    Von
    • Severin Veitleder

    Distanz- oder Wechselunterricht, Regelbetrieb oder Notbetreuung? Welche Corona-Maßnahmen an Schulen und Kitas im Freistaat gelten, regelt die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordung. Entscheidend ist der Sieben-Tage-Inzidenzwert am Freitag der Vorwoche. Dieser gilt dann für die jeweils kommende Kalenderwoche von Montag bis Sonntag.

    7-Tage-Inzidenz: 40 Städte und Landkreise liegen in Bayern über 100

    Die strengsten Regelungen gelten ab einer 7-Tage-Inzidenz über 100. Das betrifft aktuell 40 bayerische Landkreise und kreisfreie Städte - 10 mehr, als noch am vergangenen Freitag. Freising (Landkreis) hat einen Inzidenzwert von exakt 100. Wie ein Sprecher des Landratsamtes auf BR-Anfrage mitteilte, treten damit noch keine Verschärfungen in Kraft: "Wir sind mit 100,0 noch nicht über 100." Das heißt für Freising, dass es die ganze nächste Woche beim Präsenzunterricht unter Einhaltung der 1,5-Meter-Abstandsregel bleibt und Kitas für feste Gruppen geöffnet sind.

    Landkreise mit Inzidenz über 100

    Hier gilt laut Stufenplan der Staatsregierung: Lediglich für die Abschlussklassen kann Präsenzunterricht in den Schulen stattfinden, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Andernfalls gibt es Wechselunterricht.

    Landkreise mit Inzidenz 50 -100

    Hier gilt laut Stufenplan der Staatsregierung: Präsenzunterricht soll an allen Schulen für alle Klassen möglich sein, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Ansonsten findet Wechselunterricht statt.

    Landkreise mit Inzidenz unter 50

    Hier gilt laut Stufenplan der Staatsregierung: An Grundschulen findet Präsenzunterricht im Regelbetrieb statt. Die Einhaltung des Mindestabstands im Klassenzimmer ist nicht erforderlich. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen soll es Präsenzunterricht geben, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Alternativ findet Wechselunterricht statt.

    Kitas in Landkreisen über 100 in Notbetreuung

    An den Kitas wird ebenfalls in Stufen verfahren: In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 dürfen Kinderbetreuungseinrichtungen in den normalen Regelbetrieb wechseln. Zwischen 50 und 100 bleibt es beim eingeschränkten Regelbetrieb, also in festen Gruppen. Und in Regionen über dem 100er-Wert muss auf Notbetreuung umgestellt werden.

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