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Steuerhinterziehung? Lehmann wehrt sich gegen Vorwürfe | BR24

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Ex-Fußballprofi Lehmann soll laut Medienberichten Steuern in sechsstelliger Höhe hinterzogen haben. Das Handelsblatt zitiert aus einer Akte der Steuerfahndung München. Lehmann äußerte sich auf Twitter: "Ich habe niemals Steuern hinterzogen."

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Steuerhinterziehung? Lehmann wehrt sich gegen Vorwürfe

Ex-Fußballprofi Jens Lehmann hat über Twitter Vorwürfe zurückgewiesen, er habe Steuern in sechsstelliger Höhe hinterzogen. Das Handelsblatt hatte sich auf eine Akte aus dem Finanzamt München berufen.

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Das Handelsblatt zitiert aus einer 117 Seiten umfassenden Akte der Steuerfahndung München. Die ist zuständig, weil Jens Lehmann längere Zeit am Starnberger See lebte, auch als er beim VfB Stuttgart unter Vertrag war. Demnach habe Lehmann nicht nur Steuern hinterzogen, sondern auch doppelt Kindergeld kassiert.

Lehmann widerspricht auf Twitter

Über Twitter wehrte sich der Ex-Fußballer jetzt. Er habe niemals Steuern hinterzogen und werde mit juristischen Mitteln gegen die vom Handelsblatt aufgestellten Unwahrheiten vorgehen. Das Verfahren gegen ihn sei eingestellt worden.

Anklage abgewendet

Angeklagt wurde Lehmann tatsächlich nicht. Das Verfahren gegen ihn sei Anfang 2017 gegen Zahlung von 100.000 Euro an den Fiskus eingestellt worden, schreibt das Handelsblatt. "Dafür musste ich 100.000 Euro zahlen, um einen Anspruch, der eventuell bestanden hätte und vor Gericht ausgetragen worden wäre, zu befriedigen", sagte Lehmann der Bild-Zeitung. Nach der Kindergeld-Zahlung gefragt, sagte er: "Wegen meines Wechsels nach England wusste ich gar nicht, dass es weiter gezahlt worden war." Die zuständige Staatsanwaltschaft München II will sich nicht zu den Vorwürfen äußern. Sie beruft sich auf das Steuergeheimnis.

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Jens Lehmann soll laut Handelsblatt Steuern hinterzogen und Kindergeld doppelt kassiert haben. Die zuständig Staatsanwaltschaft München 2 will sich nicht dazu äußern. Lehmann selbst erwägt laut Bild juristische Schritte gegen das Handelsblatt.