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Marjon Bos vor dem Irmengard-Hof in Gstadt am Chiemsee
© BR/Natalie Stüben
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Marjon Bos vor dem Irmengard-Hof in Gstadt am Chiemsee

Einst bewirtschafteten den Hof in Gstadt am Chiemsee Nonnen der Benedektinerinnen-Abtei Frauenwörth. Doch der Schwesternnachwuchs blieb aus und der Hof lag 20 Jahre lang brach.

Bis die Björn-Schulz-Stiftung den Irmengard-Hof erwarb, um dort Familien mit schwerst- und unheilbar kranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Ferienort zu bieten, an dem sie sich von ihrem kräftezehrenden Alltag erholen können.

Die Umbau- und Sanierungsarbeiten kosteten insgesamt 7,8 Millionen Euro. Drei Spenden im Gesamtwert von 730.000 Euro kamen von den Sternstunden.

Frank Einwanger vom Franziskushaus in Altötting

Frank Einwanger vom Franziskushaus in Altötting

Das Franziskushaus in Altötting konnte im September mithilfe der Sternstunden-Spende von 200.000 Euro die Heilpädagogische Tagesstätte (HPT) "Emil und Ida" eröffnen. Ein großer umgebauter Stadel bietet jetzt 18 Kindern die Möglichkeit einer besonderen Betreuung. Denn: Sie sind verhaltensauffällig und könnten in normalen Kindergärten nicht ausreichend gefördert werden.

Individuelle Betreuung verhaltensauffälliger Kinder

Dafür wurde auf dem Gelände des Franziskushauses in Altötting ein alter Stadel aus dem 18. Jahrhundert umgebaut. Von dem Projekt hat er schon jahrelang geträumt, sagt Frank Einwanger, der Pädagogische Leiter vom Franziskushaus: "Ohne die Förderung, die uns Sternstunden hat zukommen lassen, hätten wir das auf gar keinen Fall in so kurzer Zeit umsetzen können und es ist für die Kinder etwas ermöglicht worden, was sehr wichtig ist."

Plätze in kürzester Zeit ausgebucht

Und der Bedarf im Landkreis Altötting ist da. Innerhalb kürzester Zeit waren alle 18 Plätze der zwei Gruppen "Emil und Ida" vergeben. In dem hellen und modernen Stadel haben die Kinder und das Team jetzt 450 Quadratmeter für sich - samt einem Aktivraum mit meterhoher Holzkletterwand. Getragen wird das Haus vom Kinderhilfswerk des Kapuziner-Ordens.

Das Mutter-Kind-Haus St. Monika in Garmisch-Partenkirchen

Das Mutter-Kind-Haus St. Monika in Garmisch-Partenkirchen

Der Sozialdienst katholischer Frauen ermöglicht es Müttern mit Kindern, die obdachlos geworden sind oder Opfer von häuslicher Gewalt wurden, vorübergehend im Mutter-Kind-Haus Sankt Monika in Garmisch-Partenkirchen zu wohnen. Mit Spenden von Sternstunden gelingt es nun, die Einrichtung von jetzt vier Müttern mit ihren Kindern auf zwölf hilfesuchenden Familien zu verdreifachen.

Der Bauantrag läuft und die Verantwortlichen des Sozialdienstes katholischer Frauen hoffen, dass sie im Frühjahr mit dem Bauen beginnen können. Das jetzige Gebäude aus den Fünfziger Jahren ist zu klein und stark renovierungsbedürftig. Die Erweiterung wird von der Aktion Sternstunden mit einer Million Euro unterstützt.