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In der Erzdiözese Bamberg sind die Sternsinger am Dreikönigstag vor allem virtuell unterwegs.

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Sternsinger in Corona-Zeiten: Weihrauch und Kreide zum Mitnehmen

Wegen der Corona-Pandemie können die Sternsinger in diesem Jahr nicht von Haus zu Haus ziehen. Die Pfarreien im Erzbistum Bamberg haben sich drei Wege einfallen lassen, wie die Menschen dennoch in den Genuss des Segens kommen können.

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Von
  • Sandra Jozipovic

In der Erzdiözese Bamberg sind die Sternsinger am Dreikönigstag vor allem virtuell unterwegs. Wie das Erzbistum mitgeteilt hat, wird es Haussammlungen mit vielen als Kaspar, Melchior und Balthasar verkleideten Kindern und Jugendlichen aufgrund der Corona-Pandemie nicht geben. Bereits die Aussendung der Sternsinger fand wegen der Pandemie nur virtuell statt.

Sternsinger online singen hören

"Das Dreikönigssingen fällt in diesem Jahr aber nicht aus und keiner muss auf den Segen der Könige verzichten", sagt Norbert Förster, Jugendpfarrer der Erzdiözese. Da die Kinder in diesem Jahr nicht von Haus zu Haus gehen können, hätten viele Pfarreien Ideen entwickelt, wie der Segen trotzdem in die Häuser der Gläubigen gelangen könne. Beispielsweise könne man einige Sternsinger online singen hören.

Weihrauch und Kreide liegen in der Kirche aus

In manchen Kirchen liegen auch kleine Päckchen mit Weihrauch und gesegneter Kreide aus, die mitgenommen werden können. In anderen Pfarreien wird der Segensspruch auf Zetteln auf Bestellung in den Briefkasten geworfen. Auch in Pandemie-Zeiten seien die Hilfsprojekte des Kindermissionswerkes auf die Spenden der Menschen angewiesen.

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