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Das Bündnis gegen Trans- und Homophobie in Nürnberg wertet die Tat als Anschlag auf eine offene, bunte Gesellschaft.
© BR Fernsehen
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Das Bündnis gegen Trans- und Homophobie in Nürnberg wertet die Tat als Anschlag auf eine offene, bunte Gesellschaft.

Die Stele in Erinnerung an homosexuelle Opfer des NS-Regimes war im Jahr 2013 von der Stadt Nürnberg an der Burgmauer in Höhe Sterntor nahe des Nürnberger Opernhauses aufgestellt worden. Das Bündnis wertet die Schmiererei auf der Tafel als Schädigung des Andenkens an die Opfer sowie als Ausdruck von Homophobie und wird Strafanzeige gegen unbekannt erstatten.

Anschlag auf die offene Gesellschaft

Der Verein beklagt, dass die Ablehnung homosexueller Identität oder explizite Homophobie in Deutschland immer noch sehr weit verbreitet sei. Die Beschädigung von Gedenkorten sei ein Anschlag auf eine offene, bunte Gesellschaft sowie auf den verantwortungsvollen Umgang mit der Geschichte, so der Verein.