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Juliane Diller (li.) und Stefanie Propp (re.) sind mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.

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    Steinmeier ehrt zwei bayerische Klima- und Umweltschützerinnen

    Regenwaldschützerin Juliane Diller aus Puchheim und Umweltaktivistin Stefanie Propp aus Bayreuth sind von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.

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    • BR24 Redaktion

    Zwei Bayerinnen sind am Morgen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden: Regenwaldschützerin Juliane Diller aus Puchheim und Umweltaktivistin Stefanie Propp aus Bayreuth.

    Zusammen mit vier weiteren Umwelt- und Klimaschützern haben sie diese besondere Ehrung erhalten. Die drei Frauen und drei Männer würden sich "in herausragender Weise für den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz einsetzen", sagte Steinmeier am Montag in Berlin: "Sie alle stehen stellvertretend für die vielen Menschen in unserem Land, die sich beruflich oder ehrenamtlich für eine gute Zukunft auf unserem Planeten engagieren."

    Juliane Diller: Schutz des Regenwaldes ist ihr Anliegen

    Diller ist seit ihrer Kindheit mit dem peruanischen Regenwald vertraut, ihre Eltern gründeten dort in den 1960er Jahren die Forschungsstation "Panguana". Diller machte aus ihr das am besten untersuchte völlig naturbelassene Gebiet von West-Amazonien. Neben dem Schutz des Regenwaldes widmet sich ihre Stiftung der Erforschung der Biodiversität und der Wissensvermittlung über diesen bedrohten Lebensraum.

    Stefanie Propp: Gründung des Vereins "Die Summer e.V."

    Stefanie Propp hat gemeinsam mit weiteren Studierenden der Universität Bayreuth den Verein "Die Summer e.V." gegründet. Der Verein gestaltet öffentlich zugängliche Naturgärten und führt Aufklärungs- und Informationskampagnen zum Umwelt- und Naturschutz durch. Der Bundespräsident verwies bei der Preisverleihung auf die Folgen des Klimawandels, der Lebensräume und Artenvielfalt bedrohe. "Deshalb müssen wir den Ausstoß von Treibhausgasen nicht irgendwann später senken, sondern jetzt - in Deutschland, in Europa und weltweit", mahnte Steinmeier.

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