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Bayern

Steigende Unfallzahlen, aber weniger Verkehrstote | BR24

© Alexander Auer/dpa

Bei Verkehrsunfällen wie diesem im Landkreis Regensburg gab es im Jahr 2019 weniger Verkehrstote.

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    Steigende Unfallzahlen, aber weniger Verkehrstote

    In der Oberpfalz gibt es laut Polizeipräsidium einen historischen Tiefstand bei den Verkehrstoten, aber weiterhin steigende Gesamtunfallzahlen. Zugenommen haben vor allem die Wildunfälle.

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    Das Polizeipräsidium Oberpfalz hat die Verkehrsunfallstatistik für 2019 veröffentlicht. Die Gesamtzahl der Unfälle ist demnach auf 37.616 gestiegen - ein neuer Höchststand im 10-Jahres-Vergleich. Das entspricht dem bayernweiten Trend und hängt laut Polizei hauptsächlich an Klein- und Wildunfällen.

    Weniger Verkehrstote

    Die Anzahl der getöteten Verkehrsteilnehmer ging zurück auf 52 – zum dritten Mal in Folge ein historischer Tiefstand. Die Anzahl der Verletzten ging um 4,4 Prozent zurück – 2019 gab es 5.890 in der Oberpfalz. Bei den Schwerverletzten gab es einen Rückgang von sechs Prozent. Das bedeutet in beiden Fällen den niedrigsten Stand der letzten zehn Jahre. Nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit sowie Alkohol und Drogen haben laut Polizeipräsidium besonders schwere Folgen für die Betroffenen.

    Zu hohe Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen

    Die Kleinunfälle stiegen deutlich um 5,3 Prozent - auf 25.352 - an. Den größten Anstieg gab es bei den Wildunfällen: 10,6 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr. Die Schulwegunfälle stiegen leicht um 1,5 Prozent auf 273 verletzte Kinder. Anders als im Vorjahr, kam 2019 ein Kind bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

    Ein totes Schulkind

    Bei Unfällen auf Autobahnen sind im letzten Jahr 611 Personen verletzt worden, das entspricht einem Anstieg um 6,2 Prozent. Die Anzahl der Getöteten blieb mit zwölf Personen unverändert, auch die Zahl der Verletzten blieb mit 611 fast konstant.