BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© Autobahn Südbayern / Felix Bonn
Bildrechte: Autobahn Südbayern / Felix Bonn

Belagsarbeiten auf der A3 bei Regensburg

2
Per Mail sharen

    Staugefahr: Hitze verzögert A3-Bauarbeiten bei Regensburg

    Die Hitze verzögert die Belagsarbeiten auf der A3-Baustelle in Regensburg bis in den Montagmorgen hinein. Der am Wochenende eingebaute Lärmschutzbelag braucht länger, um auszukühlen. Im Berufsverkehr Richtung Nürnberg droht ein langer Stau.

    2
    Per Mail sharen
    Von
    • Marcel Kehrer

    Autofahrer müssen sich zum Wochenstart auf erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der A3 bei Regensburg einstellen. Der am Wochenende eingebaute Lärmschutzbelag braucht länger, um auszukühlen.

    Die neue Fahrbahn zwischen den Anschlussstellen Rosenhof und Regensburg-Ost wird voraussichtlich erst am Montagmorgen gegen acht Uhr freigegeben. Die Autobahndirektion Südbayern warnt vor einem Rückstau im Berufsverkehr vor allem in Fahrtrichtung Nürnberg vor der Anschlussstelle Rosenhof.

    In Richtung Nürnberg nur ein Fahrstreifen

    Der Verkehr in Richtung Nürnberg wird seit Freitagabend auf nur einem Fahrstreifen über die Gegenfahrbahn geführt. Denn die nördliche Fahrbahn hat auf sieben Kilometern Länge ihren finalen Lärmschutzbelag bekommen.

    Hitze verzögert Auskühlung des neuen Belags

    Der neue Belag wurde mit über 100 Grad eingebaut und ist erst belastbar für den Autobahnverkehr, wenn er ausreichend ausgekühlt ist. Das war bei den hohen, nächtlichen Temperaturen an diesem Wochenende nicht so schnell geschehen wie geplant. Ursprünglich war die Freigabe der neuen Asphaltdecke für Montagmorgen, fünf Uhr vorgesehen. 

    Ab Sonntagabend wurde auch die Fahrbahnmarkierung aufgebracht. 144 Firmen waren am Wochenende bei großer Hitze an den Bauarbeiten auf der A3 beteiligt. Sie wird in dem Bereich sechsspurig ausgebaut.

    11.000 Tonnen Fahrbahnbelag

    Die Belagsarbeiten hatten am Freitagabend mit Fräs- und Reinigungsarbeiten begonnen. Acht Stunden später startete Samstagfrüh um vier Uhr die Asphaltierung. Innerhalb von 23 Stunden wurde der sogenannte offenporige Asphalt in einem Stück eingebaut.

    Sonntagfrüh um drei Uhr erreichten die Asphaltfertiger die Autobahnbrücke über die Max-Planck-Straße - das Ende des Abschnitts. Bis dahin wurden auf 105.000 Quadratmetern über 11.000 Tonnen Fahrbahnbelag eingebaut. Er ist fünfeinhalb Zentimeter dick.

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!