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Staubtrocken: Hohe Waldbrandgefahr in Niederbayern | BR24

© pa/Andreas Franke

Ein Landwirt pfluegt einen Acker in Proschim (Sued-Brandenburg) und wirbelt auf dem trockenen Feld Staub und Sand auf.

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    Staubtrocken: Hohe Waldbrandgefahr in Niederbayern

    Die Böden sind staubtrocken und sogar im Bayerischen Wald, wo es kühler und feuchter ist als in anderen Landstrichen, ist die Gefahr von Bränden aktuell sehr hoch. Deshalb hat die Regierung von Niederbayern jetzt Luftbeobachtung angeordnet.

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    Von
    • Kathrin Unverdorben

    Es hat seit Wochen nicht geregnet - die Böden sind ausgetrocknet. Deshalb hat die Regierung von Niederbayern wegen der hohen Waldbrandgefahr bis Montag Beobachtungsflüge angeordnet. Die Flüge sollen jeweils am Nachmittag stattfinden, wenn die Gefahr am größten ist, heißt es.

    Trockenheit auch in Niederbayern angekommen

    Die Flugzeuge starten von den Stützpunkten Landshut-Ellermühle, Straubing-Wallmühle, Eggenfelden (Lkr. Rottal-Inn), Vilshofen (Lkr. Passau) und Arnbruck (Lkr. Regen). Gegenüber anderen Regierungsbezirken habe die Trockenheit nun auch Niederbayern erreicht, heißt es, obwohl der Bayerische Wald insgesamt kühler und feuchter sei als andere Landesteile. Auch sei das Hügelland südlich der Donau aufgrund der dortigen Lehmböden eher gut wasserversorgt. Zudem werden in Niederbayern Brände auch ohne Flugzeug aufgrund der zersplitterten Waldstruktur und der dichten Besiedelung in der Regel schnell entdeckt.

    Offenes Feuer im Wald ist verboten

    Die Anordnung der Beobachtungsflüge findet im Einvernehmen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten statt und wird von den betroffenen Landratsämtern umgesetzt. Die Regierung appelliert dringend, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind: offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern ist verboten.

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