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Start-ups in Franken: Sensoren helfen bei der Parkplatzsuche | BR24

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Die Bodensensoren des Start-ups Smart-City-System funken in Echtzeit, ob ein Parkplatz frei oder belegt ist. So soll die oft langwierige Parkplatzsuche ein Ende haben.

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Start-ups in Franken: Sensoren helfen bei der Parkplatzsuche

Das Start-up Smart-City-System mit Sitz in Fürth entwickelt einen Bodensensor, um intelligentes Parken möglich zu machen. Mit Hilfe der dazugehörigen Software soll die zeitraubende und stressige Parkplatzsuche ein Ende haben.

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Auf zahlreichen großen Supermarktparkplätzen und Park-and-Ride-Flächen sind die Sensoren des Start-ups Smart-City-System schon zu finden. Sie liefern in Echtzeit Daten: Welche Parkplätze sind noch frei? Welche schon belegt? So kann der Parkraum besser gemanagt werden, betont Stefan Eckart der Gründer von Smart-City-System. "Es ist möglich, den Autofahrern genau zu sagen, wo sie einen Parkplatz finden können. So müssen sie nicht mehr planlos herumfahren", sagt Eckart. Auch Dauerparker auf Supermarktparkplätzen fallen so auf.

Intelligente Städte

Das Ziel: Der Parkraum soll besser ausgelastet sein. "Es gibt nicht zu wenig Parkfläche, sondern die bestehende wird nicht flexibel und effizient genug genutzt", ist sich Eckart sicher. Supermarktparkplätze könnten so zum Beispiel zu bestimmten Zeiten auch an Anwohner vergeben werden. Auch bei E-Ladesäulen können die Sensoren zum Einsatz kommen und freie Säulen anzeigen. Die Gründer des Start-ups Smart-City-System wollen die Städte so ein bisschen intelligenter machen.

Starke Nachfrage nach Sensoren

Knapp 50.000 Bodensensoren sind in ganz Deutschland aber auch in Österreich und Tschechien schon verbaut. In der Anfangszeit löteten die jungen Gründer, die das Start-up 2017 ins Leben riefen, auch schon mal im Wohnzimmer an den Sensoren, erinnert sich Andreas Jaumann. Mittlerweile hat das Start-up mehr als 40 Mitarbeiter, die in einem großen Büro mit angeschlossener Werkstatt in Fürth arbeiten.

Corona-Pandemie bremst Start-up aus

In diesem Jahr hat die Corona-Pandemie das schnell wachsende Start-up ausgebremst. "Wir sind lange nicht auf dem Niveau, auf dem wir eigentlich jetzt sein wollten", sagt Jaumann. Kunden halten sich wegen der unsicheren wirtschaftlichen Lage zurück. Das Start-up wollte zudem in diesem Jahr mit seinen Sensoren in den USA Fuß fassen. Doch daraus wird wegen des Corona-Virus erstmal nichts. Der Plan wird verschoben, sagen die jungen Gründer.

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