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Start-ups in Franken: Laptops statt Kreidetafeln | BR24

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Drei junge Studenten aus Coburg haben das Unternehmen "Achtbit Media" gegründet. Sie entwickeln unter anderem Softwarelösungen für das Digitale Klassenzimmer.

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Start-ups in Franken: Laptops statt Kreidetafeln

Wenn Unternehmen oder auch Schulen die Digitalisierung vorantreiben, dann machen sie das nicht allein. Experten beraten sie und helfen ihnen bei der Einrichtung von Webseiten. Drei Studenten aus Oberfranken haben genau hierfür ein Start-up gegründet.

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Von
  • BR24 Redaktion

Die Corona-Pandemie hat für einen deutlichen Schub in der sogenannten Digitalisierung gesorgt, zum Beispiel mit Videokonferenzsystemen in der Berufswelt. Das eröffnet auch jungen IT-Unternehmen ganz neue Chancen.

Studenten gründen Start-up im IT-Bereich

Die Studenten Patrick Dressel und Jonas Heß, haben seit einem Jahr ihr eigenes Start-up und arbeiten neben dem Studium selbständig im IT-Bereich. Sie betreuen als Digitaler Dienstleister Firmen. Am Arnold Gymnasium in Neustadt bei Coburg hat alles angefangen. "Wir haben beide hier das Abitur gemacht und ich habe hier auch meinen Bundesfreiwilligendienst gemacht. Und habe in der Zeit mitgearbeitet an der Entwicklung eines intelligenteren Klassenzimmers," so der Geschäftsführer von Achtbit Media Patrick Dressel.

Gründer haben als Schüler schon Internetseiten eingerichtet

In dem Gymnasium befinden sich in einem Gang Zeittafeln mit Geschichtlichen Informationen. Über QR-Codes gelangt man auf eine Internetseite, welche die beiden Jungunternehmer eingerichtet haben. Denn schon während ihrer Schulzeit haben Jonas Heß und Patrick Dressel geholfen, das Gymnasium digitaler zu machen. "Früher waren hier alte Schaukästen und man sagte, dass man die entfernen könnte und man macht eine neue Ausstellung. Und man wollte die dann mit digitalen Inhalten ergänzen. Das war dann unser Part. Wir haben im vergangenen Jahr hierfür eine Software entwickelt", sagt Patrick Dressel.

Digitales Klassenzimmer - Chance und Überforderung

Auch bei der Digitalisierung der Klassenzimmer haben Patrick und Jonas die Lehrer am Gymnasium unterstützt. Kreidetafeln gibt es hier kaum mehr. Inzwischen funktioniert der Unterricht zum großen Teil über Laptops und Beamer. Allerdings funktioniert im digitalen Klassenzimmer noch nicht alles wie erwartet. Das W-Lan ist zu schwach und bei technischen Problemen fühlen sich die Lehrer oft alleine gelassen.

IT-Support für ehemalige Schule

Für den IT-Support fehlt den Schulen das Geld. Die Lehrerin Christine Rebhan findet, dass durch die Digitalisierung im Unterricht mehr möglich ist, aber trotzdem gibt es noch einiges zu verbessern: "Unser Wunsch wäre, dass wir eine einheitliche Ausstattung haben und das möglichst wenig Störanfälligkeit vorhanden ist." Die Gründer Patrick Dressel und Jonas Heß versuchen der Schule beratend zur Seite zu stehen.

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