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Start der "Special Olympics" mit 900 Sportlern in Berchtesgaden | BR24

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Unter dem Motto "Gemeinsam stark" beginnen am Abend die Nationalen Winterspiele für Menschen mit geistiger Behinderung. Bis zum Freitag messen sich 900 Sportler in acht Disziplinen – und das erstmals in Berchtesgaden.

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Start der "Special Olympics" mit 900 Sportlern in Berchtesgaden

Unter dem Motto "Gemeinsam stark" haben am Montag die Nationalen Winterspiele für Menschen mit geistiger Behinderung begonnen. Bis Freitag messen sich 900 Sportler in acht Disziplinen – und das erstmals in Berchtesgaden. Mit dabei ist viel Prominenz.

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Die Veranstaltung wurde am Montagabend mit einer Mischung aus Brauchtum mit Alphornbläsern und Trachtlern, Akrobatik und Tanz eröffnet. Nicht fehlen durften dabei Hymne, Eid und Prominenz. Hilde Gerg, ehemalige Slalom-Goldmedaillen-Gewinnerin bei den Olympischen Spielen von Nagano, ist das Gesicht der "Special Olympics Berchtesgaden". Sie entzündete das Olympische Feuer. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hat Ministerpräsident Markus Söder. Bei der Eröffnung wurde er allerdings von Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber vertreten.

Ebenfalls mit dabei: die ehemalige bayerische Landtagspräsidentin Barbara Stamm, der mehrfache Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften und Olympische Spielen im Skilanglauf, Tobias Angerer, Landrat Georg Grabner sowie einige Bürgermeister des Berchtesgadener Landes.

900 Sportler kämpfen um Medaillen und Anerkennung

Rund 900 Sportler mit geistiger Beeinträchtigung aus 13 Bundesländern kämpfen bis Freitag um Medaillen, um gute Plätze und um Anerkennung. Sie messen sich in verschiedenen Wintersport-Disziplinen wie Langlauf, Schneeschuhlauf, Shorttrack, Eiskunstlauf, Ski alpin, Snowboard und im Stocksport. Etwa 500 freiwillige Helfer haben sich bereits gemeldet, um die Organisatoren zu unterstützen.

© BR / Christine Haberlander

Langläufer der Lebenshilfe Traunstein trainieren für die "Special Olympics" in Berchtesgaden

© BR / Christine Haberlander

Langläufer der Lebenshilfe Traunstein trainieren für die "Special Olympics" in Berchtesgaden

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Langläufer der Lebenshilfe Traunstein trainieren für die "Special Olympics" in Berchtesgaden

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Langläufer der Lebenshilfe Traunstein trainieren für die "Special Olympics" in Berchtesgaden

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Langläufer der Lebenshilfe Traunstein trainieren für die "Special Olympics" in Berchtesgaden

© BR / Christine Haberlander

Langläufer der Lebenshilfe Traunstein trainieren für die "Special Olympics" in Berchtesgaden

Auch Besucher dürfen mitmachen

Im Kurgarten von Berchtesgaden gibt es während der Veranstaltung ein wettbewerbsfreies Angebot, an dem sich jeder Interessierte an zehn Mitmach-Stationen ausprobieren kann, zum Beispiel im Eiszapfen-Versenken oder beim Eiswürfel-Transport.

"Special Olympics" sind gut für die Wirtschaft

Nicht zuletzt sind die "Special Olympics" für die Austragungsorte ein wirtschaftlicher Faktor. Allein im Berchtesgadener Talkessel sind fast 3.000 Personen in Gästeunterkünften untergebracht: Sportler, Trainer und Familienangehörige.

Unsicherheitsfaktor Coronavirus

Als Vorsichtsmaßnahme wegen des Coronavirus sind die Athletendisco am Mittwochabend und die Abschlussfeier im Alpen-Congress Berchtesgaden abgesagt worden. Die Verantwortlichen von "Special Olympics Deutschland" und die Behörden haben versprochen, die Lage in Sachen Corona genau beobachten.