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Wegen Corona übernachteten nur noch halb so viele Touristen in Franken wie noch 2019.

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    Starker Einbruch der Übernachtungszahlen in Franken

    Der Tourismusverband Franken rechnet damit, dass in diesem Jahr nur halb so viele Touristen wie 2019 in Franken übernachtet haben. Zwar war im Sommer im Fränkischen Seenland einiges los, doch nach Nürnberg, Fürth oder Erlangen zog es nur wenige.

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    Von
    • Annika Svitil

    25,3 Millionen Übernachtungen waren es im vergangenen Jahr in Mittel-, Ober- und Unterfranken. Diesen Wert erreicht die Region in diesem Jahr nicht. Der Tourismusverband Franken geht sogar davon aus, dass sich die Übernachtungszahl halbieren wird.

    Nürnberg, Fürth und Erlangen sind Verlierer

    Bus Ende September meldet der Tourismusverband elf Millionen Übernachten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind das gut 37 Prozent weniger. Sogar mehr als 50 Prozent haben in diesem Zeitraum die Städte Nürnberg, Erlangen, Fürth und Schwabach eingebüßt. Der Hintergrund sind hier die fehlenden ausländischen Touristen sowie die Absage von Messen, Kongressen und Veranstaltungen, erklärt Angelika Schäffer vom Tourismusverband Franken.

    Vor allem Tagestouristen im Sommer

    Obwohl die Übernachtungszahlen stark eingebrochen sind: Es zog Tagesausflügler nach Franken. Vor allem im Sommer war das Fränkische Seenland gut besucht, teilt Schäffer mit. Auch das beliebte Ziel Rothenburg ob der Tauber war trotz Corona-Sommer zumindest mit den Zahlen seiner Tagesbesucher zufrieden.

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