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Stammzellenspender für Handballer aus Großwallstadt gefunden | BR24

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Gute Nachrichten aus Großwallstadt: Für den an Blutkrebs erkranken Handballer Steffen Lieb wurde eine Stammzellenspenderin gefunden, und zwar in Belgien. Die Stammzellentransplantation soll demnächst in Frankfurt erfolgen.

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Stammzellenspender für Handballer aus Großwallstadt gefunden

Gute Nachrichten aus Großwallstadt: Für den an Blutkrebs erkranken Handballer Steffen Lieb wurde eine Stammzellenspenderin gefunden, und zwar in Belgien. Die Stammzellentransplantation soll demnächst in Frankfurt erfolgen.

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Die Freude in Großwallstadt (Lkr. Miltenberg) ist riesig. Für den an Blutkrebs erkrankten Handballer des TVG, Steffen Lieb, konnte ein Spender gefunden werden. Das hat der Schwager des Erkrankten dem Bayerischen Rundfunk mitgeteilt.

"Meine Schwester und Steffen haben die Nachricht heute bei einer Visite erfahren. Die Freude ist kaum in Worte zu fassen. Ich habe seit Stunden Gänsehaut", so Thomas Kunkel im BR-Gespräch.

Spenderin kommt aus Belgien

Der Spender wurde allerdings nicht im Rahmen der groß angelegten Typisierungsaktion in Großwallstadt am 15. September gefunden, bei der sich Kunkel zufolge 2.191 Menschen registrieren ließen.

"Die Spenderin kommt aus Belgien. Die Stammzellentransplantation soll voraussichtlich am 30. Oktober in Frankfurt erfolgen. Steffen könnte schon Ende der Woche nach Hause kommen!", so Thomas Kunkel. Steffens Lebensgefährtin Claudia Kunkel sei außer sich vor Freude - beide haben eine gemeinsame ein Jahr alte Tochter.

Familienvater aus Mömbris wartet noch auf Stammzellenspender

Viele Menschen am Untermain, die Handballer des TV Großwallstadt und benachbarte Vereine hatten sich solidarisch mit der jungen Familie gezeigt und für die Typisierungsaktion geworben. Handball-Nationaltorhüter Andreas Wolff hatte die Schirmherrschaft übernommen.

Unterdessen wartet eine weitere Familie am Untermain auf einen Stammzellenspender. Auch einem jungen Familienvater aus Mömbris (Lkr. Aschaffenburg) geben die Ärzte einer Heilung durch Chemotherapie keine Chance.