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Stallung niedergebrannt: drei Verletzte, etliche Tiere verendet | BR24

© picture-alliance/dpa

Feuerwehr-Aufschrift auf einem Einsatzfahrzeug. (Symbolbild)

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    Stallung niedergebrannt: drei Verletzte, etliche Tiere verendet

    Bei einem Brand eines Bauernhofs in Illschwang im Landkreis Amberg-Sulzbach sind etliche Rinder und Pferde gestorben, drei Menschen erlitten Rauchvergiftungen. Warum das Feuer ausgebrochen war ist völlig unklar.

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    Beim Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens sind in Illschwang (Lkr. Amberg-Sulzbach) drei Menschen verletzt worden, etliche Tiere verendeten. Wie die Polizei mitteilte, war das Feuer am Montagnachmittag im Gemeindeteil Einsricht ausgebrochen. Die Ursache ist noch unklar.

    Rinder und Pferde in Stallung

    In dem Gebäude waren im Erdgeschoss die Stallungen mit etwa 25 Rindern und fünf Pferden untergebracht, im Stockwerk darüber wurden unter anderem Heu und Stroh gelagert. Das gesamte Gebäude stand nach wenigen Minuten in Flammen, die Rauchsäule war nach Polizeiangaben bis ins zehn Kilometer entfernte Sulzbach-Rosenberg zu sehen.

    Besitzer erleiden Rauchvergiftung

    Der 38 Jahre alte Besitzer und seine 40 Jahre alte Frau konnten noch etwa fünf Tiere vor dem Feuertod retten. Allerdings zogen sie sich dabei Rauchgasvergiftungen zu. Beide wurden, ebenso wie die 57-jährige Mutter des Besitzers, ins Krankenhaus gebracht. Die anderen Bewohner des Anwesens - drei Kinder im Alter von drei, neun und zwölf Jahren sowie der Großvater - blieben unverletzt und kamen bei Nachbarn unter.

    Übergreifen der Flammen verhindert

    Den rund 140 Feuerwehrleuten gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf das direkt neben den Stallungen stehende Wohnhaus zu verhindern, während das landwirtschaftliche Gebäude bis auf die Grundmauern niederbrannte.