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Stallbrand mit 200 verendeten Schafen: Kripo sucht Brandstifter | BR24

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In Scheuring im Landkreis Landsberg ist eine Scheune völlig ausgebrannt, 200 Schafe konnten nicht mehr gerettet werden. In der Region sind seit Mitte Dezember mehrere Stadel abgebrannt - die Polizei vermutet Brandstiftung.

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Stallbrand mit 200 verendeten Schafen: Kripo sucht Brandstifter

Die Polizei sucht einen Serien-Brandstifter in der Region Landsberg am Lech. Der Unbekannte soll seit Mitte Dezember mehrere Scheunen angezündet haben - zuletzt am Montag in Scheuring. Dabei starben 200 Schafe.

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Im Fall des Stallbrands in Scheuring, bei dem am Dreikönigstag 200 Schafe verendeten, geht die Polizei von Brandstiftung aus. Das teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord dem BR mit.

Polizei geht von einem Serien-Brandstifter aus

Die Ermittler rechnen das vorsätzlich gelegte Feuer demselben bislang unbekannten Täter zu, der seit Mitte Dezember schon für mehrere Brände in der Region verantwortlich gemacht wird.

Gegenwärtig geht die Polizei davon aus, dass der Serientäter am 13. Dezember zum ersten Mal zündelte, indem er in Fuchstal Müllcontainer in Brand setzte. Danach legte er vor allem in Feldstadeln und Scheunen Feuer.

Scheuring: 200 tote Tiere, 100.000 Euro Sachschaden

Mit dem jüngsten Fall in Scheuring, bei dem 200 Schafe starben und ein Sachschaden von 100.000 Euro entstand, wird der Brandstifter von den Ermittlern inzwischen mit zehn Bränden in den Landkreisen Landsberg am Lech und Weilheim-Schongau in Verbindung gebracht. Der Gesamtschaden liegt laut Polizei bei 600.000 Euro.