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Bildrechte: pa/dpa

Der Regensburger Stadtrat will nächtlichen Sommerpartys in den Parks und Grünanlagen einen Riegel vorschieben.

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Stadtrat von Regensburg will Partywiesen sperren

In Regensburg soll Schluss sein mit Freiluftpartys: Zum Schutz vor Corona, und um die Anwohner vor Lärm zu schützen will der Stadtrat heute ein nächtliches Betretungsverbot für zwei beliebte Partywiesen beschließen.

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Von
  • Uli Scherr

Der Regensburger Stadtrat will nächtlichen Sommerpartys in den Parks und Grünanlagen einen Riegel vorschieben. Der Ferienausschuss will in seiner Sitzung am Nachmittag einen entsprechenden Beschluss fassen. Konkret geplant ist ein nächtliches Betretungsverbot für zwei besonders beliebte Partywiesen in der Innenstadt.

Wiesen schon 30 Mal geräumt

Bis zu 800 Menschen haben sich in den warmen Sommernächten auf der Jahninsel unterhalb der Steinernen Brücke gedrängt, um die 500 Menschen waren es zu Spitzenzeiten auf dem Grieser Spitz im Stadtteil Stadtamhof. Weil der Infektionsschutz nicht mehr gewährleistet war, und weil sich immer mehr Anwohner über den Lärm beschwert haben, mussten die beiden Partywiesen in diesem Sommer schon 30 Mal geräumt werden.

Demonstration angekündigt

Zusätzlich zu dem Betretungsverbot, das bis 31. Oktober gelten soll, will der Stadtrat auch ein Verbot für Lautsprechermusik auf den beiden Wiesen erlassen.

Gegen die Pläne der Rathauskoalition gibt es in der Stadt seit Wochen Proteste - vor allem von jungen Leuten. Auch heute Nachmittag, wenn der Ferienausschuss zusammentritt, soll vor dem Neuen Rathaus demonstriert werden.

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