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Entwürfe für die Deggendorfer Hochhausfassade
© kress architekten

Autoren

Katharina Häringer
© kress architekten

Entwürfe für die Deggendorfer Hochhausfassade

In rund zwei Jahren soll das neunstöckige Büro-Hochhaus aus Stahl und Glas knapp 40 Meter in die Höhe ragen. Es soll ein modernes Wahrzeichen für das neue Deggendorfer Stadtquartier werden, das zwischen Stadthalle, Hochschule und Werft in der Nähe der Donau entsteht.

In den kommenden Monaten geht's los

Nach dem eindeutigen Votum des Stadtrates zeigte sich Deggendorfs Oberbürgermeister Christian Moser (CSU) erleichtert:

"Jetzt kann endlich gebaut werden, jetzt kann endlich das neue Stadtviertel entstehen." Deggendorfs Oberbürgermeister Christian Moser

Die Bauarbeiten sollen bereits in den kommenden Monaten beginnen. Nach Fertigstellung wird das große Bauunternehmen Karl aus Innernzell im Bayerischen Wald mit seiner Zentrale in den neuen Büroturm nach Deggendorf ziehen. Im obersten Stockwerk wird ein öffentliches Panorama-Café eingerichtet.

36 oder 22 Meter?

Im Vorfeld hatte es Streit darum gegeben, wie hoch das Gebäude werden darf. Die Befürworter, darunter die deutliche Mehrheit des Stadtrates, waren für eine Höhe von 36 Metern. Die Gegner, Stadträte der Freien Wähler, wollten dagegen eine Begrenzung auf 22 Meter durchsetzen. Ein 36 Meter hohes Hochhaus würde die Silhouette der Deggendorfer Altstadt beeinträchtigen, argumentierten sie. Der Streit gipfelte 2015 in einem Bürgerentscheid. Dabei sprach sich zwar die Mehrheit der Deggendorfer für die höhere Variante aus. Da allerdings das notwendige Quorum von 20 Prozent nicht erreicht wurde, griff die Entscheidung nicht. Es blieb aber bei demselben Ergebnis: nämlich beim Stadtratsbeschluss für das 36 Meter hohe Haus.