BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Stadtarchiv Aschaffenburg will Corona-Zeit dokumentieren | BR24

© Stadt Aschaffenburg

Stadtarchiv Aschaffenburg will Corona-Zeit dokumentieren

Per Mail sharen

    Stadtarchiv Aschaffenburg will Corona-Zeit dokumentieren

    Die Corona-Pandemie stellt alle vor neue Herausforderungen und Veränderungen. Genau das will das Aschaffenburger Stadt- und Stiftsarchiv nun dokumentieren. Bei diesem Projekt bittet das Archiv um die Mithilfe der Bürger.

    Per Mail sharen

    Menschen mit Mundschutz, Warteschlangen bei Geschäften, Einkaufen gehen für Nachbarn oder ältere Menschen. Die Corona-Pandemie stellt aktuell das Leben aller auf den Kopf. Genau diese Veränderungen möchte das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg als Teil der Stadtgeschichte dokumentieren und startet einen Aufruf an die Bürger.

    Stadtarchiv will Veränderung durch Coronavirus zeigen

    "Das Archiv ist sowohl an digitalen als auch an physischen Bildern, genauso aber auch an Texten, Audios, Videos, Fotos, Objekten und Geschichten interessiert", heißt es im Aufruf. Es geht also um Eindrücke von besonderen Szenen und Situationen, die durch die Corona-Pandemie hervorgerufen wurden. Das Archiv möchte mit der Sammlung zeigen, wie die Pandemie das Leben der Aschaffenburger verändert hat. Daher seien auch Dokumente aus dem häuslichen Umfeld willkommen, die solche Veränderungen zeigen – wenn beispielsweise eine Familie jetzt mehr Brettspiele spielt oder den Garten umgestaltet.

    Digitallabor zur Stadtgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts

    Wie die Stadt mitteilt, diene der Aufruf auch dem Aufbau des Digitallabors "Aschaffenburg 2.0: Unsere Stadtgeschichte, unsere Zukunft", das ab Sommer 2020 geplant ist. Dabei handelt es sich um ein digitales Partizipationsprojekt, das im Rahmen der Stadtgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts entwickelt wird. Die Bürger Aschaffenburgs bekommen also die Möglichkeit, selbst aktiv an der Aufbereitung und Dokumentation der jüngeren Vergangenheit mitzuwirken.

    So können Sie mitmachen

    Die Dokumente können per Mail an Helena Knuf (stadtgeschichte20@aschaffenburg.de) gesendet werden. Auch eine persönliche Abgabe im Archiv in der Wermbachstraße 15 ist nach Terminabsprache möglich. Über die Sozialen Medien oder unter der Nummer 0152 / 0219 2665 können Interessierte außerdem Kontakt zum Stadt- und Stiftungsarchiv Aschaffenburg aufnehmen. Weitere Informationen gibt es auch auf der Homepage des Stadtarchivs.

    "Solange die Corona-Pandemie noch andauert, können Bürger ihre Dokumente an das Archiv weitergeben", teilt die Stadt auf Anfrage mit. Eine Abgabefrist gebe es aktuell nicht. Die Einsendungen werden archiviert und sollen später dann als Sammlung verfügbar sein. Möglicherweise entsteht daraus auch eine Ausstellung.

    "Darüber spricht Bayern": Der neue BR24-Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach. Hier geht’s zur Anmeldung!