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Stadt verkauft Eissporthalle | BR24

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Eissporthalle in Bad Kissingen verkauft - Symbolbild

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    Stadt verkauft Eissporthalle

    Bad Kissingen hat seine Eissporthalle an einen privaten Betreiber verkauft. Die Stadt schafft sich damit einen großen Haushaltsposten vom Hals und sorgt dafür, dass der Eissport in Bad Kissingen für die nächsten Jahre weiter gesichert ist.

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    Käufer ist die "Eissport Bad Kissingen GmbH" - eine Gesellschaft mit Sitz in Bad Kissingen. Laut Mitteilung der Stadt hat sie den Weiterbetrieb der Halle mit öffentlichen Laufzeiten und Vereinsnutzung für die nächsten 20 Jahre zugesichert.

    Gesellschafter sind demnach zwei Geschäftsleute mit Wurzeln in der Ukraine. Dmitro Kryvorutskyy und Alexander Kondrachov wollen den Betrieb der Eissporthalle zum Beginn der nächsten Eislaufsaison Mitte Oktober 2017 übernehmen.

    Streit mit dem örtlichen Eishockey-Club

    Wie es aus dem Rathaus heißt, haben beide eine persönliche Eishockeyvergangenheit und sind in der internationalen Eishockeywelt vernetzt. Hauptnutzer der Eissporthalle in der Oskar-von-Miller-Straße ist der örtliche Eishockey Club "Kissinger Wölfe".

    Zwischen ihm und der Stadt hatte es zuletzt wegen der unsicheren Zukunft der Halle Missstimmungen gegeben. Im Frühling hatten die Kissinger Wölfe den Aufstieg in die Bayernliga geschafft. Der wurde ihnen aber letztlich verweigert - angeblich weil sie keine sichere Sportstätte vorweisen konnten.

    Dementi der Stadtverwaltung

    Die Stadt Bad Kissingen dementierte entsprechende Berichte. Die Eissporthalle, hieß es, habe bei der Entscheidung des Bayerischen Eissport-Verbands für die Verweigerung der Startberechtigung in der Bayernliga keine Rolle gespielt. Vielmehr hätten die Kissinger Wölfe nicht genügend Nachwuchsmannschaften vorweisen können.