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Stadt und BMW arbeiten Geschichte des KZ-Außenlagers Allach auf | BR24

© Bayerischer Rundfunk

Baracke in der Siedlung Ludwigsfeld - Symbolbild für das KZ-Außernlager Allach

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    Stadt und BMW arbeiten Geschichte des KZ-Außenlagers Allach auf

    Das KZ-Außenlager München-Allach war das drittgrößte Lager seiner Art in Bayern. Doch seine Geschichte ist in Vergessenheit geraten. Das soll sich ändern. Stadt und BMW arbeiten die Geschichte dieses Außenlagers von Dachau jetzt auf.

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    Die KZ-Gedenkstätte in Dachau ist weltbekannt – 900.000 Besucher pro Jahr sprechen für sich. Nicht so bekannt ist die Geschichte der sogenannten Außenlager. Eines davon stand in München Allach. Nach dem Krieg zum größten Teil zerstört, danach jahrzehntelang in Vergessenheit geraten. In Allach steht heute nur noch eine Baracke von damals. Die Stadt München und die KZ-Gedenkstätte Dachau und auch BMW arbeiten an einem Konzept, die Geschichte des Zwangsarbeiterlagers zu bewahren. 

    Über 20.000 Häftlinge waren 1945 im KZ-Außenlager Allach eingepfercht. Unter ihnen waren auch Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge aus Dachau. Ab 1943 mussten sie in einem nahegelegenen Rüstungsbetrieb - dem BMW-Werk – Motoren für Flugzeuge zusammenbauen. Es war in Bayern das drittgrößte Lager seiner Art. 

    Außenlager München-Allach geriet in Vergessenheit 

    Nach der Befreiung durch die US-Armee wurden in den Jahren nach dem Krieg weite Teile des Lagers zerstört, seine Geschichte geriet in Vergessenheit. Heute ist von dem ehemaligen KZ-Außenlager noch eiine Sanitätsbaracke übrig mit zwei spärliche Gedenktafeln an der Außenwand. 

    Rolle der Industrie in der nationalsozialistischen Kriegswirtschaft

     Das Leid der Häftlinge und die Rolle der Industrie in der nationalsozialistischen Diktatur sollen in einer künftigen Gedenkstätte im Mittelpunkt stehen. Wie sie genau aussehen könnte, wollen die Beteiligten in den nächsten Monat gemeinsam mit Überlebenden und Anwohnern ausarbeiten.