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Stadt Schweinfurt hat niedrigste Corona-Inzidenz in Deutschland | BR24

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Bildrechte: BR/Achim Winkelmann

Mit einem Wert von 7,5 hatte die Stadt Schweinfurt bereits am Samstag die niedrigste Inzidenz in ganz Deutschland. Es sei nur eine Moment-Aufnahme - zeige aber, dass die Schweinfurter sich an die Regeln halten, so Oberbürgermeister Sebastian Remelé.

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Stadt Schweinfurt hat niedrigste Corona-Inzidenz in Deutschland

Mit einem Wert von inzwischen 3,7 hat Schweinfurt weiterhin den niedrigsten Inzidenzwert in Deutschland. Es sei zwar nur eine Moment-Aufnahme, zeige aber, dass die Schweinfurter sich an die Regeln halten, so Oberbürgermeister Remelé.

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Von
  • Christiane Scherm

Die Stadt Schweinfurt in Unterfranken macht Schlagzeilen: Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert lag am Samstag bereits bei 7,5. Am Sonntag sank der Inzidenzwert für Schweinfurt noch weiter auf 5,6 und am Montag auf 3,7. Damit weist die Stadt weiterhin den niedrigsten Wert in ganz Deutschland auf. Das geht aus den Zahlen hervor, die das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht hat.

Corona-Inzidenz im Raum Schweinfurt wochenlang über 200

Noch im Herbst hatten Stadt und Landkreis Schweinfurt über Wochen für Aufsehen gesorgt, weil der Inzidenzwert über 200 lag. Die Ursache konnte nicht gefunden werden. Schon damals waren die Corona-Maßnahmen verschärft worden. Jetzt die Wende: Seit Tagen sinkt der Inzidenzwert, auf inzwischen 3,7.

Oberbürgermeister Remelé: "Maßnahmen haben gegriffen"

Diese sinkenden Werte seien zwar nur eine Moment-Aufnahme, betonte Oberbürgermeister Sebastian Remelé (CSU) in seiner letzten Online-Video-Botschaft vom 12. Februar. An diesem Tag lag die Inzidenz laut RKI bei 15. Dass die Zahlen zurückgehen zeige aber, dass die Maßnahmen der vergangenen Wochen gegriffen hätten und dass sich die Schweinfurter darangehalten hätten. Das Ziel sei es jetzt, den Wert niedrig zu halten, so Remelé.

Weiterhin Maskenpflicht in der Schweinfurter Innenstadt

Vor etwa einer Woche hatte die Stadt Schweinfurt ihre Allgemeinverfügung vom 20. Januar bis zum 16. Februar verlängert. In Teilen der Innenstadt gilt weiterhin die Maskenpflicht: In der Spitalstraße, der Rückerstraße, der Keßlergasse, der langen Zehntstraße und auf dem Roßmarkt müssen die Menschen unter der Woche zwischen 10 und 20 Uhr einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Alkoholverbot und Besuchs-Beschränkungen verlängert

Auch das ganztägige Alkoholverbot in der Innenstadt gilt nach wie vor. Den Bereich grenzt die Stadt folgendermaßen ein: Gutermann-Promenade bis zur Hahnenhügelbrücke (inklusive Grünflächen bis zum Mainufer), Landwehrstraße, Georg-Schäfer-Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Niederwerrner Straße, Am Obertor, Fehrstraße, Am Oberen Marienbach, Paul-Rummert-Ring, Am Zollhof, Am Unteren Marienbach. Besuche von Patienten in Krankenhäusern oder Bewohnern von Pflegeheimen sind nur für eine Person am Tag erlaubt.

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