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Stadt Nürnberg will Profil als Sportstadt schärfen | BR24

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Großevents wie der "Red Bull District Ride" sollen Nürnbergs Image als Sportstadt weiter schärfen.

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Stadt Nürnberg will Profil als Sportstadt schärfen

Die Stadt Nürnberg will ihr Profil als Sportstadt schärfen und sich als Austragungsort von Großveranstaltungen anbieten. Über dieses verstärkte Sport-Engagement beraten die Stadträte am Freitag.

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Die Planungen von Sportbürgermeister Klemens Gsell (CSU) haben Veranstaltungen wie die Deutsche Leichtathletikmeisterschaft, Beachvolleyball-Turniere am Hauptmarkt oder die Schlussetappe der Deutschland-Tour der Radfahrer im Visier. Außerdem soll es Breitensport-Events geben wie Laufveranstaltungen und ein Jedermann-Radrennen, das bis vor einigen Jahren noch fester Bestandteil des städtischen Sportkalenders war. Geplant sind auch Trendsport-Events, die ein jüngeres Publikum unter 30 Jahren ansprechen, zum Beispiel der "Red Bull District Ride" durch die Altstadt oder eSport-Turniere.

Großveranstaltungen sollen Stadt-Image aufbessern

Die Stadt Nürnberg erhofft sich durch derartige Veranstaltungen einen Imagegewinn. Für die Akquise sollen die Stadträte dem Sportamt künftig ein Budget von zusätzlich 50.000 Euro im Jahr zur Verfügung stellen. Bei außergewöhnlichen Veranstaltungen soll dies im Einzelfall deutlich erhöht werden können.

Um die Akzeptanz in der Bevölkerung jedoch nicht zu verspielen, soll die Anzahl der Großveranstaltungen nicht inflationär erhöht werden. Vor allem am Hauptmarkt solle es maximal zwei bis drei Sportevents pro Jahr geben. Um klassische Sportarten zu stärken und auch wieder Länderspiele nach Nürnberg zu holen, wird angeregt, das Max-Morlock-Stadion auszubauen.

Außerdem wird in der Sitzung vom Freitag über die geplante Surferwelle am Fuchsloch beraten. Umweltschützer hatten Bedenken hinsichtlich der Baumaßnahmen in der Pegnitz geäußert. Die Stadt will das Projekt jedoch fördern. Die Kosten des Baus sollen sich auf etwa 1,5 Millionen Euro belaufen.