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Stadt Nürnberg will gegen Kippenschnipser vorgehen | BR24

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Nürnbergs zweiter Bürgermeister Christian Vogel (SPD) hat die Nase voll von Kippen, die auf dem Boden herumliegen. Deswegen geht die Stadt nun eine Woche lang verstärkt gegen "Schnipser" vor.

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Stadt Nürnberg will gegen Kippenschnipser vorgehen

Wer in Nürnberg eine Zigarette einfach auf die Straße oder in die Wiese wirft, hat ab Dienstag ein Problem. Denn die Stadt will nun verstärkt gegen Kippenschnipser vorgehen.

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Nürnbergs zweiter Bürgermeister Christian Vogel (SPD) hat die Nase voll von Kippen, die auf dem Boden herumliegen. Deswegen geht die Stadt nun eine Woche lang verstärkt gegen die "Schnipser" vor. Weggeworfene Zigaretten sollen nicht mehr toleriert werden, teilte Vogel mit.

Höchste Eskalationsstufe: Verwarnungsgeld

Wer ab morgen einen Zigarettenstummel achtlos auf den Boden wirft und dabei von Mitarbeitern des Außendienstes Nürnberg beobachtet wird, soll auf sein Fehlverhalten hingewiesen werden. Fruchtet das nicht, kann auch ein Verwarnungsgeld von bis zu 20 Euro verhängt werden. Außerdem habe die Stadt neue Papierkörbe und Bodenaschenbecher installiert.

"Kippen gehören in den Mülleimer. Einfach weggeschnipst, verdrecken sie die Stadt und sind für Mensch, Tier und Pflanzen hochgefährlich." Christian Vogel (SPD), zweiter Bürgermeister Nürnbergs

Aktion läuft eine Woche

Insgesamt läuft die Jagd auf Kippenschnipser eine Woche lang, bis zum 29. Oktober. Danach will die Stadt Nürnberg Bilanz ziehen und gegebenenfalls die Aktion wiederholen oder ausweiten, heißt es aus dem Rathaus.

Augen und Ohren der Stadtverwaltung

Der Außendienst Nürnberg wurde Ende 2018 von der Stadt eingerichtet und soll dafür sorgen, dass kommunale Satzungen und Verordnungen eingehalten werden. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem das Entfernen von Schrottfahrrädern oder die Kontrolle von Spiel- und Grünplätzen.