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Stadt Nürnberg gibt Gänse zum Abschuss frei

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Stadt Nürnberg gibt Gänse zum Abschuss frei

Der Freizeitbereich rund um den Nürnberger Wöhrder See wird zunehmend von Gänsekot verschmutzt. Da bisherige Maßnahmen erfolglos blieben, hat die Stadt die Abschussfreigabe ab 1. August erteilt. Tierschützer kritisieren den Beschluss der Stadt.

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Die neu angelegte Wasserwelt am Nürnberger Wöhrder See leidet zunehmend an der Verschmutzung durch die stark wachsende Population der dort lebenden Kanada-Gans. Bisherige Maßnahmen wie Zäune am und im Wasser hätten nicht den erwünschten Erfolg erzielt, so André Winkel vom Servicebetrieb Öffentlicher Raum. 

Wenige Tiere schießen – viele vertreiben

Nun wolle man mit einem Maßnahmenbündel entgegenwirken: So sollen neue Fütterungsverbotsschilder aufgestellt, die Gänse auf Ausweichflächen umgelenkt und ab 1. August auch die Schonzeit für Gänse am Wöhrder See aufgehoben werden. Damit wird die Gans zum Abschuss freigegeben. Die Stadt beauftrage die Jäger. Durch die Abschussfreigabe soll jedoch die Population nicht drastisch dezimiert werden, so Winkel. Es gehe vielmehr um Abschreckung. Ein bis drei Gänse pro Jagdgang sollen höchstens geschossen werden. Der erlegte Wasservogel bleibe dann im Besitz des Jägers. Auf die Pirsch gehen sollen die oder der Jäger vornehmlich in den frühen Morgenstunden, um keine Personen zu gefährden.

Tierschützer: Kot nicht gesundheitsgefährdend 

Tierschützer kritisieren den Beschluss der Stadt heftig, vor allem weil eine kürzlich durchgeführte Laboruntersuchung ergab, dass der Gänsekot nicht gesundheitsgefährdend für den Menschen ist, trotz der darin enthaltenen Bakterien.