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Auf den Namen "Oktoberfest" hat die Stadt München jetzt teilweise einen Markenschutz.

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    Erfolg für München: "Oktoberfest" als Marke teilweise geschützt

    Freude in München! Nicht mehr jeder darf unter dem Namen "Oktoberfest" vermarkten, was er will. Das EU-Amt für geistiges Eigentum hat der Stadt einen gewissen Markenschutz zugesprochen. Der gilt allerdings nur für bestimmte Bereiche.

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    Von
    • Birgit Grundner

    Nicht mehr jeder darf unter dem Namen "Oktoberfest" vermarkten, was er will. Die Stadt München hat nun den Markenschutz - zum Beispiel für Souvenirs. Der Begriff "Oktoberfest" verspricht gute Geschäfte, und damit diese Möglichkeit nicht missbraucht und von Trittbrettfahrern beliebig kommerziell verwertet werden kann, hatte sich die Stadt schon vor Jahren um die Anmeldung als Wortmarke bemüht.

    Erst Absage, dann Teilerfolg

    Beim EU-Amt für geistiges Eigentum war München damit aber abgeblitzt. Der Begriff "Oktoberfest" sei zu allgemein, hieß es. Die Stadt hat Einspruch eingelegt und einen Teilerfolg erzielt: In mehreren Kategorien wurde ihr der Markenschutz nun doch genehmigt. Das betrifft Souvenirs wie Gläser oder T-Shirts, aber auch etwa Oktoberfest-Dekoartikel.

    Der Kampf geht weiter

    "Sehr erfreulich" findet das Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner – kündigt aber zugleich die nächsten Schritte an und will noch mehr erreichen. Denn den Markenschutz für Lebensmittel zum Beispiel lehnt das EU-Amt auch jetzt noch ab. Und wer außerhalb Münchens ein "Oktoberfest" veranstalten will, kann das immer noch tun. Daran ändert der jetzt ausgesprochene Markenschutz nichts.

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