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Stadt Marktheidenfeld kämpft gegen Waldschäden | BR24

© dpa Picture-Alliance P. Frischknecht

Stadt Marktheidenfeld kämpft gegen Waldschäden

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    Stadt Marktheidenfeld kämpft gegen Waldschäden

    Der Stadtrat von Marktheidenfeld im Lkr. Main-Spessart hat sich Dienstag in einer Sondersitzung über die Waldschäden auf dem Gemeindegebiet informiert. Mit Wiederaufforstungsmaßnahmen will die Stadt dagegen ankämpfen.

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    Der 780 Hektar große Stadtwald hat mit massiven Waldschäden in den Stadtteilen Glasofen, Altfeld, Michelrieth zu kämpfen. Mit weiteren Aufforstungsmaßnahmen kämpft die Stadt dagegen an. Seit 1990, als Sturm Wiebke allein in einer Nacht 65 Hektar Fichtenwald zerlegte, hat die Stadt insgesamt 260 Hektar Fichtenwald durch weitere Stürme, Trockenheit und Schädlingsbefall verloren. Stadtförster Thomas Vogel versucht seit über 30 Jahren mit geeigneten Neuanpflanzungen gegenzusteuern und den Forst zu einem standortgerechten Laubmischwald umzubauen.

    40.000 neue Bäume gepflanzt

    Im Frühjahr sind dank genügend Feuchtigkeit 40.000 Pflanzen in Glasofen und Altfeld auf vier Hektar gepflanzt worden. Das will der Förster im kommenden Winter dort und im Stadtteil Michelrieth auf weiteren vier Hektar wiederholen – wenn die Natur es mit genügend Bodenfeuchte zulässt. Die neuen sehr jungen Laubhölzer, allen voran Eichen und Buchen, passen viel besser zu den vorhandenen Böden als die noch existierenden Fichten und sollen den künftigen Stadtwald in den nächsten Jahrzehnten prägen. Den Umbau des Stadtwaldes lässt sich die Stadt viel kosten: die Aufforstung eines Hektars kostet rund 15.000 Euro.

    Wald als Wasserreservoir

    In den letzten drei Jahrzehnten sind bereits 260 Hektar umgewandelt worden. Das kommt den nachfolgenden Generationen zugute. Die Stadt habe schon immer vorbildlich in ihren Wald investiert und seit dem Sturm Wiebke mehr hinein gesteckt als herausgeholt. Dahinter steht das Bewusstsein für die Funktion des Waldes als Wasserreservoir, Schutzwald, Naherholungsgebiet und Sauerstoffspender, so Stadtförster Thomas Vogel.

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