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Stadt Landshut: keine "vergammelnden archäologischen Funde" | BR24

© pa/imageBROKER/Helmut Meyer zur Capellen

Symbolbild: Uhrwerk einer alten silbernen Taschenuhr

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    Stadt Landshut: keine "vergammelnden archäologischen Funde"

    Angeblich würden archäologische Funde im Landshuter Stadtmuseum "vergammeln" oder sogar "verschwinden" - diese Vorwürfe hat die Stadt jetzt zurückgewiesen. Die Stadt reagiert damit auf einen Zeitungsartikel und bezeichnet ihn als "sachlich falsch".

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    Die Stadt Landshut hat Berichte über "vergammelnde archäologische Funde" im Depot des Stadtmuseums zurückgewiesen. Sie bezieht sich damit auf einen Bericht der Landshuter Zeitung. Demnach würden Funde außerdem verschwinden: Angeblich wisse niemand, wo beispielsweise eine wertvolle silberne Taschenuhr von dem legendären Lohnkutscher Franz Xaver Krenkl geblieben ist. Auch das wies der Pressesprecher der Stadt Landshut, Johannes Viertlböck, gegenüber dem BR in einer schriftlichen Stellungnahme zurück.

    Stadt: "Zeitungsbericht ist sachlich falsch"

    Die Sammlung des Museums entspreche "dem heute üblichen Standard". Wörtlich fügte er hinzu: "Nach jahrelanger Neuordnung ist der Überblick über den magazinierten Sammlungsbestand von einem katastrophalen Ausgangszustand 1996 [...] behoben worden." Als "sachlich falsch" bezeichnete die Stadt den Bericht der Landshuter Zeitung vom Samstag (12. Oktober), den auch das BR-Studio Niederbayern/Oberpfalz (Bayern 1) zitiert hatte.

    Stadt verlangt Gegendarstellung

    Die Stadt kündigte an, eine Gegendarstellung von der Zeitung zu verlangen. Über weitere Details, etwa den Verbleib der Taschenuhr, will die Stadt in der kommenden Woche informieren. Zur Frage des Verbleibs von türkisfarbenen Kelchen aus den Grabungen in der Stadtresidenz verwies die Stadt auf die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung.