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Stadt Kempten will Kaffee-Pfandbecher haben | BR24

© BR/Susanne Baur

Illustration: eine Biene versucht den Umweltkommissar aus einem Berg von To-go-Kaffeebechern zu befreien

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    Stadt Kempten will Kaffee-Pfandbecher haben

    Wegwerfbechern sagt die Stadt Kempten den Kampf an. Sie will ein Pfandsystem für Kaffeebecher auf den Weg bringen – im Idealfall für das gesamte Allgäu. Der Umweltausschuss hat die Einführung eines solchen Systems einstimmig begrüßt.

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    Zusammen mit einem möglichen Betreiber, den Kaffeeanbietern in der Region und Sponsoren soll die Verwaltung ein Konzept für die Kaffee-Pfandbecher ausarbeiten.

    Becher vom Bäcker und Konditor

    Die Idee ist, dass sich die Kunden in allen teilnehmenden Cafés oder Bäckereien einen Kaffee im Pfandbecher holen können. Diesen können sie später in sämtlichen Betrieben, die das System unterstützen, zurückgeben.

    Der Kaffee im Pfandbecher soll dabei immer günstiger angeboten werden als der im Einweg-to-go-Becher. Einen interessierten Betreiber für das Pfandsystem gibt es bereits. Außerdem haben die Städte Immenstadt und Sonthofen, der Abfallzweckverband ZAK und die Allgäu GmbH ihre Unterstützung signalisiert.

    Grüner Becher, grüner Tourismus

    Im besten Fall soll das Pfandsystem allgäuweit eingeführt werden - mit Bechern, die das Allgäu-Logo tragen. Der Kaffee-Pfandbecher wäre damit nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Abfallvermeidung, sondern würde auch dem Image des Allgäus als nachhaltiger Tourismusregion dienen, so das Kalkül der Ideengeber.