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Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr sowie die AGFK Bayern hat die Stadt Fürth als "fahrradfreundliche Kommunen" ausgezeichnet. BR-Reporter Frank Strerath war bei der Beurteilung der mittelfränkischen Stadt live vor Ort.

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Stadt Fürth als "fahrradfreundliche Kommune" zertifiziert

Schon seit Jahren bemüht sich die Stadt Fürth nach eigenen Angaben darum, das Leben für die Fahrradfahrer in der Stadt besser zu machen. Nun wurde die Stadt dafür mit dem Titel "fahrradfreundliche Kommune" ausgezeichnet.

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Von
  • Nicolas Eberlein

Die Stadt Fürth ist heute offiziell als "fahrradfreundliche Kommune" zertifiziert worden. Nach einer Fahrrad-Exkursion durch die Stadt verlieh eine Bewertungskommission der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK Bayern) Fürth den begehrten Titel, bestätigte Oberbürgermeister Thomas Jung (SPD) im BR Fernsehen. Jung bezeichnete den Titel als "Auszeichnung für die Vergangenheit, aber auch Ansporn für die Zukunft".

Licht und Schatten in Fürth

Die Kommission hätte in ihrer Bewertung vor allem die vielen neuen Fahrradstellplätze und -straßen gelobt. Allerdings habe sie auch bemängelt, dass die Stadt bei der Verknüpfung der Fahrradwege noch nachbessern müsse, so Jung. Der OB gestand ein, dass der "Lückenschluss im Netz" noch zu verbessern sei.

Für ihn persönlich sei im Radverkehrsnetz der Stadt vor allem der Bau eines Radschnellwegs nach Nürnberg entscheidend. Schon seit der ersten Eisenbahn Deutschlands sei diese Strecke von großer Bedeutung gewesen.

Niemand soll sich "schikaniert" fühlen

In Richtung Autofahrer versuchte der Oberbürgermeister versöhnliche Worte zu finden: Die Städte müsse aufpassen, dass sich niemand schikaniert fühle. In Zukunft würden Fußgänger und Fahrradfahrer einen höheren Stellenwert erfahren, das gehe aber nicht im "Hauruck-Verfahren", so Jung.

Titel gilt für sieben Jahre

Er konstatierte, dass der Titel nur eine Momentaufnahme sei und nur für sieben Jahre gelte. Er freue sich allerdings darauf, der Kommission in sieben Jahren das Neue zu zeigen, das seine Stadt in der Zeit noch einrichten werde.

Im Juli 2017 hatte sich die Stadt um den Titel beworben. Nach eigener Aussage zählten der Ausbau und die Weiterentwicklung des Radwegenetzes seit Jahren zu den wichtigsten politischen Zielen der Stadtverwaltung.

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