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Stadt Erlangen: 1,5 Millionen Euro für Bergkirchweih-Sicherheit | BR24

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Die Stadt Erlangen investiert rund 1,5 Millionen Euro in die Sicherheit am Berg. Geländer werden verstärkt und Mauern und Wege erneuert. Bis zur Erlanger Bergkirchweih sind es noch 100 Tage.

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Stadt Erlangen: 1,5 Millionen Euro für Bergkirchweih-Sicherheit

Die Stadt Erlangen investiert rund 1,5 Millionen Euro in die Sicherheit auf dem Gelände der Bergkirchweih. Das hat Baureferent Josef Weber bei einem Baustellenrundgang erläutert. So werden stabilere Geländer montiert und Mauern erneuert.

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Die alten Bierkeller, auf denen seit mehr als 250 Jahren unter großen Bäumen gefeiert wird, stehen unter Denkmalschutz. Jedes Jahr besuchen rund eine Million Menschen die Bergkirchweih, eines der größten Volksfeste in Franken. Die Arbeiten zum Schutz der Gäste und des Geländes der Bergkirchweih sind schon angelaufen.

Höhere Sicherheitsstandards werden erfüllt

Auf dem Hofbräu- und dem Henninger-Keller werden derzeit höhere und stabilere Geländer angebracht. Die bisherigen Zäune auf dem steilen Gelände entsprachen nicht mehr den aktuellen Sicherheitsvorschriften. Außerdem werden Stützmauern und Wege erneuert. Die Arbeiten sind eng mit dem Denkmalschutz angestimmt. Deshalb werden die Betonmauern mit Sandsteinen verkleidet, damit sie sich gut ins Festgelände einfügen. Auf dem Henninger-Keller entsteht zudem eine neue Überdachung.

Sicherheitsbegehung vor Start am 28. Mai

Weber gab sich zuversichtlich, dass die Arbeiten bis zum Beginn der Bergkirchweih am 28. Mai abgeschlossen sein werden. Kurz vor Beginn der Kirchweih, gibt es dann eine abschließende Sicherheitsbegehung. Dabei wird auch festgelegt, ob aus Sicherheitsgründen Bäume zurückgeschnitten oder gefällt werden müssen, weil sie nicht mehr standfest sind.

Keine weiteren Baumfällungen auf dem "Berch"

Weber geht davon aus, dass in diesem Jahr keine weiteren Bäume davon betroffen sind. So habe es nach dem Orkan "Sabine" keine Schäden auf dem Kirchweihgelände gegeben. Im vergangenen Jahr fielen alte 25 Kastanien und Eichen der Motorsäge zum Opfer, was zu vielen Protesten der Kirchweihbesucher führte. Inzwischen wurden junge Bäume nachgepflanzt.