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Stadt Bischofsheim darf künftig den Zusatz "in der Rhön" tragen | BR24

© picture-alliance/dpa

Bischofsheim

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    Stadt Bischofsheim darf künftig den Zusatz "in der Rhön" tragen

    Die Stadt Bischofsheim heißt ab dem 1. Januar "Bischofsheim in der Rhön" statt "Bischofsheim an der Rhön". Rhön-Grabfeld-Landrat Thomas Habermann übergab Bürgermeister Georg Seiffert den offiziellen Bescheid zur beantragten Namensänderung.

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    Anfang des Jahres hatte der Bischofsheimer Stadtrat mit nur einer Gegenstimme für die Stadt-Namensänderung gestimmt. Der Grund: Bischofsheim will unter anderem von Touristen als Ort in und nicht am Rande der Rhön wahrgenommen werden. Bischofsheim hat mit seinen Stadtteilen Frankenheim, Haselbach, Oberweißenbrunn, Unterweißenbrunn, Wegfurt und dem Weiler Kreuzberg etwa 4.800 Einwohner.

    Namensänderung mit Aufwand verbunden

    Eine Namensänderung der Stadt zu erreichen war nicht einfach: Es mussten Bürger befragt werden. Weiterhin waren neben dem Landratsamt Rhön-Grabfeld das Bayerische Hauptstaatsarchiv, das Vermessungsamt und der Kreisheimatpfleger an der Entscheidung beteiligt.

    Hintergrund

    Mit "Rhön" war in früheren Jahrhunderten nur die "Hohe Rhön", die auf hessischer und thüringischer Seite liegt, gemeint. Ortschaften auf bayerischer Seite erhielten demnach den Zusatz "an der Rhön" oder "vor der Rhön", während in Hessen nur "Rhön" angefügt wurde. Auf bayerischer Seite tragen die Orte Ostheim, Nordheim und Sondheim den Zusatz "vor der Rhön".