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Staatsregierung plant weitere Corona-Lockerungen in Bayern | BR24

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Staatsregierung plant weitere Corona-Lockerungen in Bayern

Das bayerische Kabinett berät am Vormittag über weitere Lockerungen in der Corona-Krise. Nach BR-Informationen sollen Hotels ihre Wellnessbereiche wieder öffnen dürfen, außerdem will Bayern wieder Busreisen zulassen. BR24 überträgt live ab 13 Uhr.

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Nur nicht zu früh lockern: Bayern hat sich in den vergangenen Wochen deutlich strenger gezeigt als viele andere Bundesländer, um die Infektionszahlen so niedrig wie möglich zu halten. Nach und nach gibt es aber doch Erleichterungen mit Blick auf die Anti-Corona-Maßnahmen.

Wellnessbereiche dürfen wieder öffnen

Wie es in den nächsten Wochen weitergehen soll mit Blick auf die Pandemie, darüber hat am Abend in München der Koalitionsausschuss von CSU und Freien Wählern beraten. Wie der BR erfahren hat, hat sich der Ausschuss unter anderem darauf verständigt, dass Hotels ihre Wellnessbereiche wieder öffnen dürfen. Dampfbäder sollen aber noch ausgeschlossen bleiben von der Lockerung. Außerdem will der Freistaat wieder Busreisen zulassen.

Die Gastronomie soll künftig wieder länger öffnen dürfen als bis 22 Uhr. Und: In Läden sollen statt 20 Quadratmeter pro Kunde künftig zehn Quadratmeter reichen. Das bestätigten Koalitionskreise nach einer mehrstündigen Sitzung des Koalitionsausschusses.

Treffen von bis zu zehn Personen bald auch in Bayern erlaubt

Auch die Regelung, dass sich bis zu zehn Personen aus mehreren Haushalten treffen können, soll bald auch in Bayern Anwendung finden. Über Details informieren Ministerpräsident Markus Söder und Vizeministerpräsident Hubert Aiwanger heute Mittag in einer Pressekonferenz nach der Kabinettsitzung. Die Staatsregierung hat bisher immer den so genannten „bayerische Weg“ aus der Corona-Krise betont. Das heißt: langsame und vorsichtige Öffnungen. Vor allem CSU-Chef Söder steht für diesen Weg. Die Freien Wähler drängen in der Regierungskoalition seit längerem auf weitergehende Lockerungen.

Katastrophenfall wohl bald zu Ende

Außerdem soll wohl der Katastrophenfall aufgehoben werden, der seit Mitte März im Freistaat gilt. An der Maskenpflicht soll aber nicht gerüttelt werden, wie es heißt.

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