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Staatsforsten-Bilanz 2018 - so steht unser Wald da | BR24

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App gegen Borkenkäfer

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Staatsforsten-Bilanz 2018 - so steht unser Wald da

Stürme, Hitze und Trockenheit haben die Wälder im Freistaat geschwächt und dem Borkenkäfer reiche Beute beschert. Die Bayerischen Staatsforsten warnten deshalb auf ihrer Bilanzpressekonferenz in München vor weiteren Folgen des Klimawandels.

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Die Bayerischen Staatsforsten sehen die heimischen Wälder existenziell bedroht. In Tschechien sei die Käferproblematik bereits außer Kontrolle geraten. In den Bayerischen Staatswäldern konnte eine Massenausbreitung des Borkenkäfers zumindest vorerst verhindert werden, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Staatsforsten, Martin Neumayer, heute in München.

Borkenkäfer-App für schnelle Maßnahmen

Fast neun Millionen Euro wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr in den Kampf gegen den Schädling investiert. Dabei kam erstmals eine selbstentwickelte Borkenkäfer-App zum Einsatz, mit der befallene Bäume noch schneller aus dem Wald geholt werden können. Erstmals hat die staatliche Forstverwaltung sogenannte Nasslager eingerichtet, um das sogenannte Käferholz länger konservieren zu können. Das entlastet die Förster davon, Käferholz möglichst schnell zu verkaufen und dabei auch Dumpingpreise in Kauf zu nehmen. Der Holzpreis ist ohnehin unter Druck.

Mischwälder anstelle von Fichtenwäldern

Um besser für den Klimawandel gerüstet zu sein, werden immer mehr empfindliche Fichtenwälder in Mischwälder umgebaut. In zwölf Jahren soll es im Staatsforst nur noch Mischwälder geben. Rund ein Drittel der bayerischen Waldgebiete ist in staatlicher Hand. Um genug Liquiditätsreserven zu haben, verzichten die Staatsforsten heuer auf eine Gewinnausschüttung.