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Staatsballett betritt mit "Schwanensee" wieder die Bühne | BR24

© pa/dpa/Peter Kneffel

Die Bayerische Staatsoper in München im Abendlicht.

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    Staatsballett betritt mit "Schwanensee" wieder die Bühne

    Sechs Monate lang mussten die Tänzer des Staatsballetts warten. Nun dürfen sie endlich "Schwanensee" vor Publikum aufführen - wenn auch nicht zu 100 Prozent in der Originalversion. Es ist nicht die einzige Wiederaufnahme, die unmittelbar bevorsteht.

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    Mit der Wiederaufnahme des Klassikers "Schwanensee" betritt das Bayerische Staatsballett nach der coronabedingten Aufführungspause nun wieder die Bühne. Das sogenannte Handlungsballett wird am Mittwoch (9. September, 19.30 Uhr) im Nationaltheater in München aufgeführt - in einer adaptierten Fassung ohne Pause. "Wir reduzieren die Anzahl der Tänzerinnen und Tänzer in den Gruppenszenen, die Kinderstatisterie kommt nicht zum Einsatz, auch erhöhen wir wo nötig die Abstände in den Gruppenszenen", erläuterte Ballettmeister Thomas Mayr im Vorfeld.

    Choreograph mit Corona-Änderungen einverstanden

    Er versicherte zugleich: "Der Zuschauer wird trotz kleinerer Kürzungen den Münchner "Schwanensee" von Ray Barra sehen, das Wesen des Werkes bleibt erhalten." Der Choreograph sei mit den Änderungen, die so nah wie möglich am Original blieben, einverstanden.

    Training mit Hygienekonzept des Staatsballetts

    Die Tänzerinnen und Tänzer waren im März nur wenige Tage vor der geplanten Wiederaufnahme vom Aufführungsverbot im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie getroffen worden. Seitdem das gemeinsame Training wieder begonnen hat, greift auch beim Staatsballett ein detailliertes Hygienekonzept. Es sieht nicht nur regelmäßige Tests auf das Coronavirus vor, sondern auch das Training in kleinen, fest zusammengestellten Gruppen, eine Maskenpflicht außerhalb des Ballettsaals und durch Trennwände separierte Garderobenplätze.

    Wiederaufnahme des Klassikers "Giselle"

    Nur zehn Tage nach der Wiederaufnahme wird auch der Klassiker "Giselle" erneut gezeigt. Der Inbegriff romantischer Tanzkunst wird ab dem 19. September ebenfalls in einer modifizierten Version des Werkes von Jean Coralli, Jules Perrot und Marius Petipa getanzt. Die Wahl des Stückes zum Beginn der Jubiläumsspielzeit ist kein Zufall: Giselle markierte den Angaben zufolge schon vor 30 Jahren den Beginn einer eigenständig gewordenen Münchner Ballettcompagnie unter dem Namen Bayerisches Staatsballett.

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