Zurück zur Startseite
Bayern
Zurück zur Startseite
Bayern

Staatsanwaltschaft ermittelt nach Bedrohungen gegen "Alan Kurdi" | BR24

© Sea-Eye

Eine libysche Miliz soll die "Alan Kurdi" mit Schüssen bedroht haben.

Per Mail sharen
Teilen

    Staatsanwaltschaft ermittelt nach Bedrohungen gegen "Alan Kurdi"

    Die Hamburger Staatsanwaltschaft ist nach Bedrohungen gegen das Rettungsschiff "Alan Kurdi" aktiv geworden. Die Bundespolizei soll in dem Fall ermitteln. Ein libysches Schiff hatte während einer Sea-Eye-Rettungsaktion Schüsse abgegeben.

    Per Mail sharen
    Teilen

    Nachdem das Rettungsschiff "Alan Kurdi" der Regensburger Organisation Sea-Eye am 26. Oktober in internationalen Gewässern mit Schüssen von einer libyschen Miliz bedroht worden sein soll, hat sich jetzt die Staatsanwaltschaft Hamburg eingeschaltet. Das teilte die Regensburger Seenotrettungsorganisation mit.

    Kapitänin soll als Zeugin aussagen

    Demnach hat die Staatsanwaltschaft die Bundespolizei See beauftragt, in dem Fall zu ermitteln. Die Kapitänin und weitere Besatzungsmitglieder der Alan Kurdi sollen demnach als Zeugen vernommen werden. Während einer Rettungsaktion an einem Schlauchboot hätten libysche Patrouillenboote die Alan Kurdi eingekreist und der Besatzung per Funk gedroht. Die Libyer hätten dann Schüsse in Luft und Wasser abgegeben. Dabei sollen Flüchtlinge panisch vom Schlauchboot ins Wasser gesprungen sein. Wer die Männer auf dem Boot unter libyscher Flagge waren, ist noch unklar.