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Verdacht auf Beihilfe: Staatsanwaltschaft sieht sich bestätigt | BR24

© Bayerischer Rundfunk 2019

Gedenkort am Königsplatz in Augsburg

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    Verdacht auf Beihilfe: Staatsanwaltschaft sieht sich bestätigt

    Das OLG München hat im Fall eines getöteten Mannes in Augsburg die Haftbefehle gegen sechs Beschuldigte wieder in Kraft gesetzt. Denn das OLG sieht genau wie die Staatsanwaltschaft Augsburg den dringenden Verdacht der Beihilfe zum Totschlag.

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    Es ist ein Hin und Her im Fall des getöteten 49-Jährigen in Augsburg: Vergangene Woche durften sechs der sieben Beschuldigten die Untersuchungshaft verlassen. Das Landgericht Augsburg hatte den Haftbeschwerden von Anwälten stattgegeben und die Haftbefehle gegen die jungen Männer aufgehoben.

    OLG München sieht dringenden Verdacht der Beihilfe zum Totschlag

    Das Oberlandesgericht München hat diese Entscheidung dann am vergangenen Freitag kassiert und die ursprünglichen Haftbefehle wegen Beihilfe zum Totschlag wieder in Kraft gesetzt. Seither sind alle sechs Verdächtigen wieder in Untersuchungshaft.

    Wie die Staatsanwaltschaft Augsburg am Montag mitteilt, habe der zuständige Senat am OLG den dringenden Verdacht der Beihilfe zum Totschlag als auch der gefährlichen Körperverletzung bestätigt, ausgehend vom derzeitigen Ermittlungsstand. Außerdem bestätige das OLG die Haftgründe der Flucht- und der Verdunkelungsgefahr sowie die Schwere der Tat.

    49-Jähriger stirbt nach Schlag gegen den Kopf

    Die sechs Beschuldigten waren am Nikolaustag auf dem Augsburger Königsplatz unterwegs, als ein Siebter aus der Gruppe einen 49-jährigen mit nur einem Schlag gegen den Kopf getötet haben soll. Der 17-jährige Hauptverdächtige sitzt seit seiner Festnahme wegen des Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft.