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Bayern

Staatsanwalt fordert fünf Jahre Haft | BR24

© picture-alliance/dpa

Justitia Statue im Gegenlicht

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    Staatsanwalt fordert fünf Jahre Haft

    Für einen tödlichen Schlag mit einer Schaufel gegen den Kopf eines Kollegen soll ein Bauarbeiter nach Ansicht der Staatsanwaltschaft Coburg für fünf Jahre ins Gefängnis. Nach den Plädoyers könnte am Landgericht Coburg das Urteil fallen.

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    Der 38-Jährige solle wegen Totschlags verurteilt werden, forderte Oberstaatsanwalt Martin Dippold am Mittwoch (25.01.17) vor dem Landgericht Coburg in seinem Plädoyer. Der Pflasterer habe seinem Kontrahenten einen massiven Schlag mit einer Metallschaufel versetzt und habe sicherlich gewusst, dass er den Mann damit töten könnte. Zum Auftakt des Prozesses hatte der Angeklagte jede Tötungsabsicht bestritten. Als er seinen Kollegen mit einer Schaufel zu Boden geschlagen hatte, sei er schockiert gewesen. Er habe ihn keinesfalls so verletzen wollen, ließ der 38-Jährige seinen Anwalt erklären.

    Streit auf der Baustelle

    Im Juni hatten die zwei auf einer Baustelle gearbeitet – der eine als Pflasterer, das spätere Opfer als Asphaltierer. Dieser warf dem Pflasterer vor, ein Betonmischer sei über seinen frisch aufgebrachten Asphalt gefahren – und schlug ihm die Brille von der Nase. Daraufhin haute dieser mit seiner Spitzschaufel gegen die Stirn seines Kollegen, der mit dem Hinterkopf auf den Boden prallte und später an den Folgen starb.

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