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Bedingt durch anhaltende Trockenheit haben sich Waldbrandfälle in den vergangenen Jahren gehäuft. Um Feuerwehrleute auf den Ernstfall vorzubereiten, trainiert die Feuerwehrschule Würzburg den Umgang mit Helikopter und Wassertanks.

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Staatliche Feuerwehrschule Würzburg bildet Flughelfer aus

Am 9., 10., 23. und 24. September kreisen vermehrt Hubschrauber rund um den Veitshöchheimer Flugplatz Schenkenfeld und über Würzburg. Denn an diesen Tagen bildet die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg Flughelfer aus ganz Bayern aus.

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Von
  • Nathalie Bachmann

Die Teilnehmer sollen bei der Ausbildung in der Feuerwehrschule Würzburg die wichtigsten Handgriffe für eine effektive Brandbekämpfung aus der Luft lernen. Jeweils drei Einsatzkräfte bilden ein Team, das zunächst den Landeplatz für den Hubschrauber vorbereitet. Kommt dieser angeflogen, muss das Team einen Löschwasseraußenbehälter an dem noch schwebenden Helikopter befestigen. Bei der Übung werden Hubschrauber und Flugbesatzungen der Bayerischen Landespolizei, der Bundespolizei, der Bundeswehr und eines privaten Unternehmens eingesetzt.

Lehrgang dauert insgesamt fünf Tage

Unterrichtseinheiten über die Leistungsfähigkeit und Einsatzbedingungen von Hubschraubern sowie die Wartung der Außenlastbehälter runden den insgesamt fünftägigen Lehrgang ab. Darüber hinaus werden die Teilnehmer im Umgang mit der Rettungswinde geschult – der so genannten "Winch", mit denen die eingesetzten Hubschrauber zur Rettung oder zur Lastenaufnahme ausgestattet werden können.

Waldbrandgefahr steigt immer weiter

Die Ausbildung von Flughelfern werde immer wichtiger vor dem Hintergrund, dass die Hitzeperioden zunehmen und damit die Waldbrandgefahr in Bayern immer mehr ansteigt. "Für die Feuerwehren ist es enorm wichtig, auf diese Gefahren optimal vorbereitet zu sein. Ein wichtiger Aspekt liegt hier auch bei der Brandbekämpfung mittels Unterstützung durch Hubschrauber", heißt es in der Pressemitteilung der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg.

Hintergrund

Die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg ist neben Regensburg und Geretsried eine der drei Staatlichen Feuerwehrschulen in Bayern. Seit den Fünfzigerjahren bildet sie Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren, der Werkfeuerwehren sowie der Berufsfeuerwehren aus ganz Franken und Teilen von Schwaben aus. Zielgruppe sind vor allem Feuerwehrkräfte, die Aufgaben in der Feuerwehrführung, in der Ausbildung oder im vorbeugenden Brandschutz wahrnehmen. Außerdem finden Lösch- und Rettungstrainings im schuleigenen Brandübungshaus sowie Lehrgänge zur Brandbekämpfung und Hilfeleistung auf dem Wasser und aus der Luft statt.

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