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Sprit-Engpass nach Raffinerie-Explosion | BR24

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Zweieinhalb Monate nach der Explosion in der Raffinerie bei Vohburg gibt Bayernoil heute Auskunft zu den Folgen: Unter anderem dürfte es um die Frage gehen, wie sehr der Unfall von Anfang September die Spritpreise beeinflusst.

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Sprit-Engpass nach Raffinerie-Explosion

Zweieinhalb Monate nach der Explosion in der Raffinerie bei Vohburg gibt Bayernoil heute Auskunft zu den Folgen: Unter anderem dürfte es um die Frage gehen, wie sehr der Unfall von Anfang September die Spritpreise beeinflusst.

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Fragen zur Explosion und ihren Folgen werden dem Unternehmen beim Empfang in Vohburg sicher viele gestellt. Die nach der Ursache wird wohl auch heute offen bleiben. Noch prüft das Landeskriminalamt. Bei der Explosion in der Bayernoil-Raffinerie war am 1. September ein Schaden im Millionenbereich entstanden, 16 Menschen wurden verletzt.

Höhere Spritpreise in Bayern

Von großem Interesse ist auch, wie sehr der Unfall von Anfang September die Spritpreise beeinflusst. Schließlich zahlt man an bayerischen Tankstellen im Schnitt über 20 Cent mehr als in Hamburg.

Bayernoil selbst sieht die Hauptursache für die hohen Treibstoffpreise im trockenen Sommer und dem damit verbundenen niedrigen Rhein-Pegel. Weil der wichtige Transportweg übers Wasser flach fällt, werde der Sprit knapp - und wird dann eben teuer.

Explosion verschärft Sprit-Engpass

Und da kommt dann der Unfall bei Bayernoil ins Spiel. Dort wird seit der Explosion kein Rohöl veredelt. Das heißt: Ausgerechnet jetzt, wo man hier im Süden volle Kraft voraus raffinieren müsste, fällt Vohburg aus. Das verschärft den Sprit-Engpass.

Zur Entspannung kann Bayernoil erst im Frühjahr beitragen. Dann soll die Raffinerie in Vohburg wieder in Betrieb gehen.