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Die Sprayer erwartet jetzt eine saftige Strafe.
© BR / Max Hofstetter
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Die Sprayer erwartet jetzt eine saftige Strafe.

Wie die Polizei jetzt mitgeteilt hat, waren der 26-Jährige Regensburger und der 22-Jährige aus dem Landkreis Regensburg bereits Anfang März festgenommen worden.

Sprung in die Donau: Zwecklose Flucht

Eine Polizeistreife hatte sie entdeckt, als sie gerade ein großflächiges Graffiti an einen Pfeiler an der Nibelungenbrücke sprühen wollten. Erst flüchteten sie, sprangen dabei sogar in die Donau, um sich zu verstecken. Trotzdem konnten sie festgenommen werden.

Hochhäuser und einen Zug beschmiert

Bei den Ermittlungen stelle sich heraus, dass die beiden wohl seit Herbst 2017 Graffitis in und um Regensburg gesprüht haben.

Es handelt sich um meist großflächige Graffitis, wie zum Beispiel einen Schriftzug auf dem Dach eines Regensburger Hochhauses. Auch ein Zug wurde beschmiert.

Schaden: Mehrere Zehntausend Euro - saftige Strafe

Der Gesamtschaden, den die beiden Männer durch die illegale Sprüherei verursacht haben, beträgt mehrere Zehntausend Euro. Die beiden Männer werden wohl sehr viel Schadensersatz zahlen müssen.

Illegale Graffiti sind eine Straftat

Sprayer machen sich nicht nur strafbar, sondern richten einen Schaden von mehreren Tausend Euro an. Wer mit 16 Jahren illegal Graffitis sprüht, kann bis zu seinem 46. Lebensjahr dafür zur Kasse gebeten zu werden. Denn Ansprüche eines Geschädigten gegenüber dem Täter gelten 30 Jahre lang.

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16 Taten sollen im Bereich von Bahnanlagen liegen. Auch ein Zug wurde beschmiert.

16 Taten sollen im Bereich von Bahnanlagen liegen. Auch ein Zug wurde beschmiert.

Gesamtschaden: Mehrere zehntausend Euro wegen solch großer Graffitis

Gesamtschaden: Mehrere zehntausend Euro wegen solch großer Graffitis