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Sportlerin verklagt Stadion | BR24

© pa/dpa

Biathlon (Symbolbild)

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    Sportlerin verklagt Stadion

    Die aus Röhrnbach stammende Biathletin und Profi-Mountainbikerin Lena Putz will nach ihrem schweren Sturz im Biathlonstadion am Arbersee auf Schadenersatz klagen. Das bestätigte jetzt ihr Trainer und Manager.

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    Bei der Staatsanwaltschaft Deggendorf ist ein Strafantrag gegen mehrere Verantwortliche des Stadions gestellt worden. Es geht um die sportlichen Nachwirkungen der schweren Verletzung der 21-Jährigen, um finanzielle Ausfälle in sechsstelliger Höhe. Und darum, dass die Sportlerin eventuell einen Dauerschaden an der linken Hand zurückbehalten könnte, so der Manager. Man klage vor allem deshalb, weil bisher niemand bereit gewesen sei, Verantwortung zu übernehmen.

    An Baustelle gestürzt

    Lena Putz hatte schon seit März immer wieder auf der Skirollerstrecke des Stadions trainiert und sich das auch immer genehmigen lassen. Im August war sie auf der Strecke unerwartet in eine Baustelle mit abgefrästem Asphalt geraten und schwer gestürzt. Die Sportlerin sagt, die Baustelle sei nicht abgesichert gewesen.

    Lena Putz war 2013 Mountainbike-Vizeweltmeisterin, machte zugleich im Winter Biathlon. Wegen des schweren Sturzes konnte sie heuer unter anderem an wichtigen Wettbewerben nicht teilnehmen.