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Spekulationen über Stellenstreichungen bei Adidas | BR24

© dpa / picture-alliance Daniel Karmann

Adidas-Zentrale in Herzogenaurach

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    Spekulationen über Stellenstreichungen bei Adidas

    Die Spekulationen über einen geplanten Stellenabbau am Adidas-Stammsitz in Herzogenaurach reißen nicht ab. Die Nürnberger Nachrichten berichten von 600 Stellen, die gestrichen werden sollen und berufen sich dabei auf Insider-Informationen.

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    Einem Bericht der Nürnberger Nachrichten zufolge ist Adidas-Chef Kasper Rorstedt mit der Entwicklung des Unternehmens äußerst unzufrieden. Das könnte nun zur Folge haben, dass am Stammsitz in Herzogenaurach 600 Stellen gestrichen werden.

    Verlagerung nach Indien und Kolumbien?

    Vor allem die Erträge sollen Rorstedts Zielvorgaben hinterherhinken – auch wenn der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt weiter wächst. Derzeit arbeiten rund 5.600 Menschen bei Adidas in Herzogenaurach. Dem Bericht zufolge, sollen die 600 Stellen, die am Stammsitz zur Disposition stehen, zum Teil nach Neu Delhi in Indien und ins kolumbianische Bogota verlagert werden.

    Keine konkrete Stellungnahme

    Auf eine Anfrage des BR antwortete ein Unternehmenssprecher nur vage. Adidas passe seine Organisationsstrukturen und Prozesse an, um schneller und effizienter zu werden. Dabei spiele das digitale Geschäft als strategischer Wachstumstreiber eine besondere Rolle, für die neue Talente gesucht würden. Insgesamt sei die Zahl der Mitarbeiter zuletzt leicht angestiegen, heißt es weiter. So gebe es bei Adidas derzeit weltweit 57.493 Mitarbeiter – 1.467 mehr als vor einem Jahr.