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SPD-Vorsitz: Karl-Heinz Brunner wirft seinen Hut in den Ring | BR24

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Noch bis zum 1. September können Genossen ihre Bewerbung um den SPD-Chefsessel anmelden. Im Windschatten der prominenten Bewerber kämpft ab sofort ein Bayer für seinen eigenen Dienst für die Partei: Karl-Heinz Brunner.

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SPD-Vorsitz: Karl-Heinz Brunner wirft seinen Hut in den Ring

Karl-Heinz Brunner bewirbt sich um den Vorsitz der SPD. Das bestätigte der schwäbische Bundestagsabgeordnete im Interview mit dem BR. Während die bisherigen Kandidaten überwiegend zum linken Flügel zählen, ist Brunner Mitglied des Seeheimer Kreises.

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Karl-Heinz Brunner will für den SPD-Vorsitz kandidieren. Das hat der schwäbische Bundestagsabgeordnete im BR-Interview bestätigt. Nach seinen Worten muss die SPD in die Zukunft blicken und es vermeiden, sich vor allem mit sich selbst zu beschäftigen. Brunner empfiehlt seiner Partei "weniger Negativismus" und die Bereitschaft, "freudig an die Sache heranzugehen".

Brunner noch ohne zweiten Namen für Doppelspitze

Brunner erklärte, er sei zu einer Doppelspitze bereit, werde aber zunächst allein für den Vorsitz der SPD antreten. Wie sich das von der kommissarischen Parteiführung favorisierte Spitzenduo zusammensetzt, sollte aus seiner Sicht das Ergebnis des laufenden innerparteilichen Entscheidungsprozesses sein.

Gegengewicht zu Kandidaten aus dem linken Flügel der SPD

Programmatisch will sich Brunner dafür einsetzen, dass die SPD am Anspruch einer Volkspartei festhält und ein möglichst breites Angebot macht. Er gehört zum Seeheimer Kreis, einem Zusammenschluss von SPD-Politikern, die die Partei in der politischen Mitte verorten.

Zuletzt war der Eindruck entstanden, dass – mit Ausnahme von Vizekanzler Olaf Scholz – in erster Linie Vertreter des linken Flügels der SPD Interesse am Parteivorsitz haben. In rund zwei Wochen ist Bewerbungsschluss für den SPD-Vorsitz. Dann folgen Regionalkonferenzen und eine Mitgliederbefragung, bevor ein SPD-Parteitag formal über die künftige Parteispitze entscheiden wird.

Brunner ist Verteidigungspolitiker und queerpolitischer Sprecher

Brunners Wahlkreis ist Neu-Ulm. Im Bundestag ist er unter anderem Mitglied im Verteidigungsausschuss. Zudem setzt sich Brunner als queerpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion für die Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben und Transsexuellen ein.

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Karl-Heinz Brunner bewirbt sich um den Vorsitz der SPD. Das bestätigte der schwäbische Bundestagsabgeordnete im Interview mit dem BR. Während die bisherigen Kandidaten überwiegend zum linken Flügel zählen, ist Brunner Mitglied des Seeheimer Kreises.