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SPD: Orbán soll Franz-Josef-Strauß-Preis aberkannt werden | BR24

© dpa/Karl-Josef Hildenbrand

SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher

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    SPD: Orbán soll Franz-Josef-Strauß-Preis aberkannt werden

    Angesichts des Umgangs der ungarischen Behörden mit Flüchtlingen fordert die SPD-Landtagsfraktion, Regierungschef Viktor Orbàn den Preis abzuerkennen. Fraktionschef Markus Rinderspacher wirft Orbàn eine menschenunwürdige Asylpolitik vor.

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    Rinderspacher richtete ein entsprechendes Schreiben an die Vorsitzende der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung, Ursula Männle. "Angesichts der immer offensichtlicheren Attacken Viktor Orbáns auf demokratische Grundprinzipien und die Solidaritätsgrundsätze der Europäischen Wertegemeinschaft bitte ich Sie, eine Aberkennung des Titels vorzunehmen", schreib der SPD-Politiker. "Ich bin sicher, dass sich die Politik Viktor Orbáns nach innen und außen mit christlich-sozialen Werten, denen sich die Hanns-Seidel-Stiftung verschrieben hat, nicht vereinbaren lässt."

    Orbán hatte die Auszeichnung 2001 erhalten. Der Franz-Josef-Strauß-Preis ist eine Auszeichnung für hervorragende Leistungen in Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur. Er wird seit 1996 in Erinnerung an das politische Lebenswerk des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß von der Hanns-Seidel-Stiftung verliehen.

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    • B5-TechA
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