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Bayern

Spatenstich für Synagoge im Fränkischen Freilandmuseum | BR24

© Lisa Baluschek

Spatenstich für den Wiederaufbau der Synagoge aus Allersheim

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    Spatenstich für Synagoge im Fränkischen Freilandmuseum

    Mit einem Spatenstich hat der Aufbau einer Synagoge aus der Nähe von Würzburg im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim begonnen. 2022 soll die jüdische Gebetsstätte für Besucher eröffnet werden.

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    Wegen der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie fand dieser im kleinen Kreis statt, teilt das Museum in Bad Windsheim mit. Außerdem wurde genau auf den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand geachtet.

    Erste Synagoge in Süddeutschland

    Mit der Allersheimer Synagoge sei das Fränkische Freilandmuseum das erste Freilandmuseum in Süddeutschland, dass eine jüdische Gebetsstätte hat. Der Grundriss ist schon abgesteckt, so das Museum weiter. Am ursprünglichen Standort in Allersheim, einem Ortsteil von Giebelstadt bei Würzburg, stand die Synagoge am Dorfrand, aber trotzdem in der Nähe des Dorfplatzes. Daran hat man sich auch auf dem Gelände des Freilandmuseums orientiert.

    Synagoge war einsturzgefährdet

    Bevor die Synagoge in den Jahren 2014 und 2015 abgebaut worden ist, stand sie einige Jahre leer und befand sich kurz vorm Einsturz. Sie wurde zuletzt nicht als jüdisches Gotteshaus, sondern als Bauernhaus genutzt und gleicht optisch auch einem solchen. Dennoch sind viele jüdische Elemente der Synagoge erhalten. Schritt für Schritt beginnt nun das Zusammensetzen des Gebäudes. Zur Museumssaison 2022 soll die Allersheimer Synagoge für Besucher geöffnet sein.