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Spatenstich für Filteranlage: Altötting soll PFOA-frei werden | BR24

© dpa-Bildfunk/Patrick Pleul

Symbolbild: Ein Trinkglas wird an einem Wasserhahn mit Leitungswasser befüllt.

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Spatenstich für Filteranlage: Altötting soll PFOA-frei werden

Sauberes Wasser für Altötting, Neuötting und Winhöring: Um 10 Uhr erfolgt im Öttinger Forst der Spatenstich für die zweite Aktivkohlefilteranlage. Die soll den potenziell krebserregenden Stoff PFOA aus dem Wasser filtern.

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Seit drei Jahren schon sind zwei Brunnen im Öttinger Forst nicht mehr in Betrieb. Im Wasser war der PFOA-Leitwert überschritten. Seit damals müssen die Städte Altötting und Neuötting sowie die Gemeinde Winhöring Tiefengrundwasser nutzen – das sollte aber eigentlich nicht zur Trinkwasserversorgung verwendet werden, weil es sich nur langsam regeneriert.

PFOA im Blut nachgewiesen

Die zwei Aktivkohlefilteranlagen im Öttinger Forst sollen das möglicherweise krebserregende PFOA aus dem Wasser herausfiltern. Die Kosten für die zwei Filteranlagen trägt der Verursacher, die Dyneon Gmbh. 50 Jahre lang war die gefährliche Chemikalie aus dem Chemiepark Gendorf in Burgkirchen in die Umwelt gelangt. Im Blut vieler Menschen aus dem Landkreis Altötting kann PFOA nachgewiesen werden. Die zweite Aktivkohlefilteranlage soll Anfang des nächsten Jahres in Betrieb gehen.