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Sparkassen-Affäre: Staatsanwaltschaft geht in Revision | BR24

© picture alliance/Peter Kneffel/dpa

Der Angeklagte Jakob Kreidl (rechts) und der Mitangeklagte Georg Bromme vor der Urteilsverkündung

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    Sparkassen-Affäre: Staatsanwaltschaft geht in Revision

    In der Miesbacher Sparkassen-Affäre geht die Staatsanwaltschaft in Revision. Das Münchner Landgericht hatte Ex-Vorstandschef Bromme und den einstigen CSU-Landrat Kreidl zu Bewährungsstrafen verurteilt – die Anklage hatte deutlich mehr gefordert.

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    Die Staatsanwaltschaft hatte viel höhere Strafen verlangt – und für Bromme sogar Haft. Über den weiteren Fortgang bei der Revision werde entschieden, wenn die schriftlichen Urteilsgründe vorlägen, teilte eine Sprecherin der Anklagebehörde mit. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte zuerst darüber berichtet.

    Staatsanwaltschaft forderte Haftstrafe für Bromme

    Die große Wirtschaftskammer am Landgericht hatte Bromme wegen Untreue am 8. April zu eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Kreidl bekam wegen Untreue elf Monate. Bei einer Verwarnung beließ es das Gericht bei einem dritten Angeklagten.

    Die Staatsanwaltschaft wollte hingegen für Bromme zweieinhalb Jahre Haft. Für Kreidl forderte sie ein Jahr und vier Monate, für den dritten Angeklagten acht Monate, hier allerdings jeweils auf Bewährung.

    Teure Reisen und Geschenke von der Sparkasse

    Unter Bromme als Vorstandschef soll die Kreissparkasse über Jahre hinweg teure Reisen in Fünf-Sterne-Hotels, Einladungen und Geschenke für Kommunalpolitiker und Verwaltungsräte mitfinanziert haben. Bromme und Kreidl waren als Hauptverantwortliche angeklagt.